Knackige Karotten

Frisch, knackig und so gesund: Karotten kommen in jeder Jahreszeit auf den Teller. Im Herbst und Winter sorgen sie als cremige Suppen für wohlige Wärme im Bauch, im Sommer verwandeln sie sich in einen leichten Salat. Warum Sie das Rübengemüse außerdem auf Ihren Teller bringen sollten, verraten wir Ihnen hier.

Karotten gehören wie Sellerie oder Fenchel zur Familie der Doldenblütengewächse und sind sogenannte Rübenpflanzen. Woher die Karotte ursprünglich stammt, konnte bislang nicht restlos geklärt werden. Wildformen gibt es sowohl in Asien als auch in Südeuropa.

Meist bestechen Karotten durch ihre knalliges Orange, einige zeigen sich aber auch in weißlichen oder gelblichen Tönen. Ursprünglich waren Karotten allerdings dünkler gefärbt, von Rot bis Violett. Das satte Orange entstammt dagegen speziellen Züchtungen, die erstmals vor mehr als 300 Jahren von holländischen und später auch von französischen Landwirten auf den Markt gebracht wurden.

Die Rüben werden in Wasch- oder Spät- und Bundkarotten unterteilt. Erstere werden in reiferem Zustand geerntet und sind fast das ganze Jahr über am Markt erhältlich. Ihren Namen verdanken sie dem Zustand, in dem sie in den Handel kommen: Gewaschen, geputzt und meist ohne Grün. Junge Bundkarotten haben dagegen in den Frühlings- und Sommermonaten Saison und machen nur rund ein Viertel der gesamten Karottenernte aus. Sie werden mit Grün angeboten und haben einen höheren Zuckeranteil als Waschkarotten.

Gesundes Plus

Die spitzen Rüben punkten mit einem besonders hohen Anteil an Beta-Karotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt, aber auch mit Vitamin C, Kalzium, Eisen und Natrium. Bekannt sind Karotten dafür, dass sie dank des hohen Beta-Karotin-Anteils zur Stärkung der Abwehr- und Sehkraft beitragen. Außerdem trägt der Wirkstoff zur Abwehr freier Radikale bei und soll Sonnenbräune von innen verstärken. Aber Vorsicht: Als Sonnenschutz taugen Karotten nichts.

Frischeknick

Woran erkennen Sie, dass Karotten frisch und bereit für den Verzehr sind? Machen Sie den Knicktest: Die Karotte sollte brechen - lässt sie sich biegen, sind ihre knackigen Tage bereits vorbei. Dies gilt auch, wenn die Rübe bereits „verschrumpelt" aussieht.

... Karotten zu den ältesten und bekanntesten Gemüsesorten zählen? Sie kamen in einigen Regionen schon vor mehr als 3.000 Jahren auf den Teller.

... auch modisch einige Zeit total angesagt waren? Englische Hofdamen nutzen Karottenkraut als Haar- und Hutschmuck, auch in Frankreich sollen Karotten zusammen mit anderem Gemüse als Kopfschmuck begehrt gewesen sein.

... gekochte Karotten bekömmlicher sind, als rohe? Das Beta-Karotin kann in gekochtem Zustand besser vom Körper aufgenommen werden. Egal ob roh oder gekocht: Mit ein paar Tropfen Öl wird das fettlösliche Beta-Karotin ebenfalls leichter aufgenommen.

... der Stamm in der Mitte der Karotte Holzkörper genannt wird und weniger Zucker und Beta-Carotin enthält?
 

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