Klein aber oho

Der Maqui-Beere wird so einiges nachgesagt. Sie soll den Hautalterungsprozess stoppen, Krankheiten lindern und beim Abnehmen helfen. Maqui-Beere: Meister gegen schädliche Giftstoffe, Mythos oder Wundermittel? Wir klären auf.

Die Maqui Beere ist die Frucht eines bis zu 5 Meter hohen Baumes, der in Patagonien (Südamerika) beheimatet ist. Die Einheimischen schwören auf ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe und der starken antioxidativen Wirkung.

Die Anzahl der Antioxidantien ist bei der Maqui Beere doppelt so hoch, wie bei der Acai Beere (Frucht einer Palmenart aus Brasilien). Daher auch gehen viele davon aus, dass die Frucht die Hautalterung verhindert, das Immunsystem stärkt und das Herzinfarktrisiko senkt.

Freie Radikale, die als Abfallprodukt bei der Sauerstoffaufnahme entstehen und oft für Schädigungen von Zellen und Gewebe verantwortlich sind, werden durch Maqui-Substanzen neutralisiert.

Fraglich jedoch ist, ob die mit der Maqui-Beere hergestellten Nahrungsergänzungsmittel mit der hohen Antioxidantien-Konzentration tatsächlich so starke positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Wirkung weit geringer ausfällt, als die Werbung für die Beere verspricht.

Allerdings ist die Beere durchaus vitaminreich und auch für eine gesunde Ernährung überaus empfehlenswert.

Eines jedoch steht definitiv fest: gesund und lecker ist die Beere allemal und stärkt daher sicherlich auch das Immunsystem auf positive Art und Weise.

 

Aktuell