Klang von Nostalgie

Auf ihrem erfolgreichen neuen Album "Bretonne" singt Nolwenn Leroy Kelten-Pop auf Gälisch, Bretonisch und Französisch. Mit uns sprach sie über den Soundtrack ihrer Kindheit.

Wenn man ihre Musik hört, soll man Crêpes riechen und die raue Brise des bretonischen Meeres spüren - das wünscht sich Folk-Fee Nolwenn Leroy. Auf ihrem erfolgreichen neuen Album Bretonne singt sie Kelten-Pop auf Gälisch, Bretonisch und Französisch. Mit uns sprach sie über den Soundtrack ihrer Kindheit ...


Keltische Musik, gälische Worte: nicht gerade alltäglich ...

Ja, es ist anders als das, was man so im Radio hört. Dennoch ist diese Musik mir sehr vertraut. Das Album widmete ich meiner Heimat Bretagne, dem keltischen Part Frankreichs.


Warum wählten Sie ein Kindheitsfoto von sich als Cover?

Das fand ich in einer Box bei meiner Oma. Auf der Aufnahme trage ich eine bretonische Tracht, die meine
Mutter für mich auslieh.


Welche Kindheitserinnerungen teilen Sie auf dem Album noch mit Hörern?

Die Geräusche und Gerüche meiner Heimat. Ich rieche heute noch die Crêpes, spüre die raue Brise des bretonischen Meeres, höre Donnergrollen und keltische Instrumente.


Klingt sehr nostalgisch ...

Nostalgie liebe ich, das habe ich geerbt. Ich wuchs in einem Frauen- Clan auf. Meine Oma und Mutter heben kleine Erinnerungen auf. Auch ich hänge an der Vergangenheit.


Und wenn Sie nach vorn blicken?

Sehe ich mich einmal mit meinem Clan auf Tour gehen. Man will doch seine Kindheit immer wieder erleben.

 

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