Kinder kritisieren

Es ist zum Aus der Haut fahren! Der Nachwuchs macht wieder einmal was er will und den Eltern platzt gleich der Kragen. Stop! Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass auch eine verbale Watsche der Entwicklung der Kinder schadet. Bewahren Sie in solchen Situationen Ruhe und bleiben Sie fair. So geht's!
  • Ruhig bleiben. Drohen die Gemüter zu überhitzen, dann schicken Sie Ihr Kind in sein Zimmer bis sich die dicke Luft wieder gelegt hat.
  • Nicht schreien. Das macht die Situation nur schlimmer. Mit etwas Glück nützt Ihr Kind die kleine Nachdenkpause im eigenen Zimmer und wird einsichtig.
  • Fair bleiben. In der Kommunikation ist Fairplay angesagt: Keine Beschimpfungen, Beleidigungen oder Erniedrigungen, sondern eine sachliche Diskussion.
  • Lassen Sie Ihr Kind zu Wort kommen. Ihr Kind soll Ihnen aus seiner Sicht die Situation erklären. Versuchen Sie sich in seine Lage zu versetzen, das schult das Verständnis füreinander.
  • Gemeinsam Lösungen suchen. Erörtern Sie zusammen mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter, was Sie besser machen könnten.
  • Angemessene Strafen. Strafen sollten immer in Zusammenhang zur Tat stehen. Also wenn ihr Kind mit Spielsachen um sich wirft, kommen diese weg. Hält ihr Kind sich nicht an vereinbarte Zeiten, bleibt es das nächste Mal zu Hause ...
  • Konsequent bleiben. Behalten Sie Ihre Regeln bei. Wenn Sie ständig Ihre Meinung ändern, schafft das Unsicherheit und weiteren Raum für Konflikte.
  • Der Ton macht die Musik. Ihre Stimme sollte bei Kritik nicht lauter als sonst sein, aber bestimmt.

Bedenken Sie: Niemand ist perfekt. Nicht Sie und Ihr Sprößling auch nicht. Aber beide sollten sich bemühen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

 

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