Kexfabrik

Sie suchte vergeblich nach einer Stephansdom-Ausstechform und gründete kurzerhand ein eigenes Unternehmen. Isabella Urban, Inhaberin der kexfabrik, ist in Wien die perfekte Ansprechpartnerin, wenn es um Ausstechformen und das Backen von Keksen geht. Wir haben Sie zum Interview gebeten.

Wie entstand die Idee, die kexfabrik zu eröffnen?

Isabella Urban: Ich war auf der Suche nach einer Stephansdom-Ausstechform - und fand keine. Also habe ich gleich ein Unternehmen gegründet und sie selbst produziert, gemeinsam mit Mozart und Österreich war das Trio der Startschuss zur kexfabrik.

Der ursprüngliche Gedanke, Formen und Kekse zu kombinieren, hat sich mit der Zeit zugunsten der Formen verschoben, weshalb es jetzt fast ausschließlich Ausstechformen - nahezu 900 verschiedene Stück - in der kexfabrik gibt. Nur auf Anfrage werden noch Kekse produziert. Und selbstverständlich bekommt jeder Kunde einen Schokomozart oder ein mit Staubzucker „beschneites" Österreich, während er gustiert, mit welcher Form er dann selbst zur (Back-)Tat schreitet.

Kexfabrik Venus von Willendorf

Kunden können inzwischen unter knapp 900 Ausstechformen wählen. Welche dieser Keksformen ist die außergewöhnlichste?

Am originellsten finde ich persönlich die Venus von Willendorf, die mit der entsprechenden Verzierung ein echter Hit ist (Anm.: siehe Foto oben). Zu Entzücken führt auch das kleine Riesenrad-Linzer. Und als Juristin war es mit ein besonderes Anliegen §-Kekse ins Sortiment aufzunehmen. Ein Allzeitrenner ist Sisi, die sich mit ihrer großen Robe auch als Lebkuchenform besonders eignet. Die außergewöhnlichsten Wünsche kommen aber von den Kunden, die gerne ihr Logo, ihr Haus, ihren Hund, ihr Auto oder ihre Oma als Keksform hätten. Und tatsächlich können wir das alles auch machen - vom Einzelstück bis zur Massenproduktion.

Kexfabrik Sisi

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Kexfabrik Riesenrad
Kexfabrik
Dr. Natterergasse 6
1020 Wien

Was macht ein gutes Keks aus? Und worauf sollte man beim Backen auf jeden Fall achten?

Das Um und Auf sind gute Zutaten, darum backe ich meine Kekse am liebsten mit biologischen Zutaten: Dinkelmehl (schmeckt noch feiner als Weizenmehl), Bio-Freilandeier, Butter (gibt unvergleichlich feineren Geschmack als andere Fette) und Rohrzucker. Mit diesem Grundrezept kann man die unterschiedlichsten Varianten zaubern durch Beigabe von Nüssen, Mandeln, Zimt, Kakao, etc. werden aus einem Teig viele verschiedene Sorten. Und wenn jedes Keks eine andere Form hat, ergibt das eine bunte, lustige Vielfalt in der Keksdose, denn schließlich isst das Auge ja immer mit.

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Besonders fein entwickelt sich dieser Teig in Form von Linzer-Keksen, weil die Marmelade sie dann noch besonders saftig macht. Wer Anleitung zum Backen braucht: Auch dafür habe ich vorgesorgt und in einem kleinen Büchlein, das auch zum Vorlesen geeignet ist, Schritt für Schritt erklärt wie man bäckt. „Wie die Kexe auf die Welt kommen", heißt diese kleine Anleitung mit süßen Zeichnungen.

Hier finden Sie die kexfabrik:

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