Kein Flirtprofi? Diese Tipps helfen!

Flirten will gelernt sein. Mit ein paar Regeln kann man Fettnäpfchen beim Kennenlernen vermeiden und Momente zu Chancen machen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Flirttyp erkennen und welche Fehler Sie vermeiden sollten. Ab jetzt geben Sie den Ton an!

1. Selbsteinschätzung

Bevor man auf Flirt-Tour geht, sollte man sich erst mal klar werden, mit welchem Bonus man eigentlich punkten kann. Welche Stärken machen mich unverwechselbar? Entwerfen Sie im Geist einen Werbespot für sich - und sagen Sie ihn sich in Situationen vor, wenn Sie unsicher sind.

2. Flirttyp erkennen

Um authentisch zu wirken, müssen Sie wissen, welcher Flirttyp Sie eigentlich sind. Denn: Nichts wirkt so peinlich wie aufgesetztes Gehabe. Also, der häufigste Flirttyp ist der...

  • Indirekte. Ein kurzer Augenkontakt, ein angedeutetes Lächeln, vielleicht eine kleine Bemerkung über das, was rund um einen vorgeht ... wenn Sie zu diesem Flirttyp dazugehören, sind Sie überall dort richtig, wo es ein gemeinsames Thema für den Einstieg gibt. Also etwa in einem Konzert oder Theater, auf Parties von Freunden ...
  • Direkte. Wenn Sie keine Scheu haben, sympathische Fremde anzusprechen oder jemandem Komplimente zu machen, ist für Sie überall Jagdrevier. Achtung: Menschen wie Sie sollten jedoch sehr bewusst auf die Signale der anderen achten, denn Sie neigen dazu, sie mit Ihrem Schwung zu überfahren.
  • Erotik-Flirter. Tendenziell eher eine typische Männer-Sache - nur dann zu flirten, wenn man definitiv jemand fürs Bett abschleppen will. Das logische Terrain für diesen Typus sind daher alle Orte, wo viel Alkohol fließt, wie Bars und Clubs.
  • Anti-Flirter. Schüchtern bis dorthinaus und sogar für einen kleinen Augen-Kontakt zu gehemmt. Und wenn andere sich für den Anti-Flirter interessieren, bekommt er/sie es nicht einmal mit. Oder glaubt an einen Irrtum. Deshalb: Selbstwertgefühl aufbauen! Sich seine Qualitäten bewusst machen. Und dann anfangen, in ganz normalen Alltagssituationen Kontakte zu den Mitmenschen herzustellen. Der nächste Schritt: so vorgehen wie der indirekte Flirttypus (s.o.).

Richtig flirten in 60 Sekunden? Diese Trainerin zeigt, wie´s geht:

3. Mentale Vorbereitung

Gut, Sie haben einen Termin im Kopf, bei dem Sie erscheinen wollen. Dann sollten Sie sich die Szenerie und die möglichen Flirt-Situationen im Kopf durchspielen. Also: Ich gehe zum Buffett/zu den Stehtischen (Nein, nicht in eine versteckte Ecke!). Platziere mich neben einem netten Menschen. Was könnte ich - Nettes und Unverbindliches - zu dem sagen? Wichtig ist nicht, wodurch, sondern dass man überhaupt ins Gespräch kommt.

4. Killer-Kommunikation

Bei einem Erstkontakt unbedingt zu vermeiden:

  • Keine Monologe halten. Reden ist o.k. - den anderen in die stumme Verzweiflung treiben jedoch nicht.
  • Nicht über Expartner lästern. Was der Ex alles Böses gemacht hat, wie enttäuscht man vom anderen Geschlecht ist - ein sicheres Mittel, um Flirtpartner in die Flucht zu schlagen.
  • Sich bedeckt halten. Natürlich kann und soll man ein wenig von seinem Leben erzählen, aber nicht jede Einzelheit. Besser: Durch interessante Details Spannung aufbauen und den anderen neugierig auf sich machen.
  • Keine Fragespiele. Interesse am anderen zu zeigen und nachzufragen ist in Ordnung, solange es nicht eine einseitige Ausfragerei wird.

5. Das nächste Treffen

"Sehen wir uns wieder?" - Am leichtesten können Sie diesen heiklen Punkt klären, wenn Sie an etwas aus dem vorangegangenen Gespräch anknüpfen. Also etwa: "Hättest du Lust, dir mit mir gemeinsam diese(n/s) Ausstellung/Film/Konzert anzusehen?"

 

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