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Kannst du dich schwer entscheiden, was du essen willst?

Was willst du heute Essen? Warum ist das so eine schwierige Frage? Und wieso essen wir überhaupt, was wir essen? Hilfe! So viele Fragen! Hier sind die Antworten.

Zwei Frauen essen Pizza, linke lächelt ihr Stück an

Bis zu 200 Entscheidungen treffen wir jeden Tag zum Thema Essen. Größtenteils unbewusst. Unglaublich, oder?! Fast. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, dass bei 20.000 Entscheidungen (!), die ein Mensch pro Tag trifft, die Essensgedanken viel mehr Raum einnehmen als 1 Prozent. Geschätzt drehen sich 1/3 meiner Gedankengänge um Essen. Ist es etwa nicht normal morgens beim Aufwachen über das Mittagessen nachzudenken? Oder während des Mittagessens, zu überlegen, was es am Abend zu Essen geben wird? Und dann beim Abendessen sich darauf zu freuen, was morgen Leckeres serviert wird? Just asking for a friend…

Jedenfalls: Essen spielt für mich eine große Rolle. Und wahrscheinlich geht es vielen so. Ich habe mich gefragt, warum wir essen, was wir essen. Und wieso es manchen so schwer fällt, sich zum Beispiel im Restaurant für (nur) eine Mahlzeit zu entscheiden. Again…asking for a friend!

Bon Appétit?

Es gibt etwas, das man Austronautenkost nennt. Eine Trinknahrung in der sämtliche Nährstoffe enthalten sind, die ein Mensch braucht. Das Getränk wird mit Wasser angerührt – et voilà! Essen ist fertig. Eigentlich sinnvoll und praktisch für Menschen, die sich schwer entscheiden können, wenn es um Mahlzeiten geht. Aber leider haben wir verlernt auf unseren Hunger zu hören.

Dieser Instinkt ist eigentlich dazu da, dass wir immer das essen, was wir gerade brauchen. Also die richtigen Nährstoffe, wie Ernährungswissenschaftlerin Marina Lommel erklärt. Diese interne Regulation wird uns allerdings früh abgewöhnt. Stattdessen lassen wir uns im Erwachsenenalter von unserem Appetit treiben. Und dieser wird größer je größer das Angebot wird. Das Problem? Wir essen viel mehr, als wir müssen.

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Die Qual der Wahl

Wir müssen uns zwischen Semmeln oder Haferflocken zum Frühstück, Fast Food oder einer richtigen Mahlzeit in der Mittagspause entscheiden. Und bei einem Date überrollt uns die unendliche Auswahl an Köstlichkeiten. Von Pizza, über Pasta bis hin zu asiatischen Speisen. Es ist überfordernd! Ich bewundere Menschen, die bereits wissen, was sie bestellen werden, bevor sie überhaupt ein Restaurant betreten. Geheimtipp: Meistens lesen sich die vorbildlichen Feinschmecker*innen die Speisekarte schon bevor sie Essen gehen online durch!

Ich wiederum lasse mich meist von den Leckereien überraschen. Überwältigend bleibt für mich das große Angebot trotzdem! Appetit lässt grüßen. Besonders, wenn ich von zuhause aus Essen bestelle. Klar, gönne ich mir auch mal was von Lieferservice-Apps, wie Lieferando, um in Ruhe in Entscheidungs-Panik zu verfallen. Doch auch da gibt es eine unglaublich große Auswahl an Restaurants. Entscheidungen zu treffen, kostet eben Zeit und Energie.

Mahlzeit

Und wenn wir uns dann doch einmal entschieden haben: Warum essen wir dann das, was wir essen? Neben dem Hungergefühl gibt es 14 andere Gründe, warum wir essen, was wir essen, wie die amerikanische Studie "Why we eat what we eat. The Eating Motivation Survey" zeigt: Geschmack, Gewohnheiten, gesundheitliche Gründe, Bequemlichkeit, Spaß, Preis, Tradition, Naturprodukte, Gesellschaft, Optik des Essens, unser Gewicht, soziale Aspekte oder Image und positive Gefühle, die wir uns von Essen erhoffen. Kein Wunder, dass es gar nicht mehr so einfach ist, auf den eigenen Körper und Hunger zu hören!

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