Junk Food

Schnell fertig, günstig - und ungesund. Junk Food hat nicht gerade einen guten Ruf. Liselotte Forslin will das ändern und zeigt, wie man Burger, Sandwiches, Donuts & ähnliches richtig köstlich selbst machen kann! Wir stellen zwei Rezepte aus dem Buch vor.

Sie esse alles, je einfacher, desto besser, sagt Liselotte Forslin über sich selbst. Die Food-Journalistin, Rezeptentwicklerin und Kochbuchautorin legt in Sachen Genuss aber auf eine Sache großen Wert: Die Zutaten.

Und so zeigt sie in ihrem gleichnamigen Werk im schicken Retro-Look, wie Junk Food mit den besten Zutaten gekocht wird und rechtfertigt damit die Tatsache, dass die hauseigene Zubereitung auch schon mal länger dauern kann. Denn wer durch das Buch blättert weiß: Wenn die selbstgemachten Köstlichkeiten wie Lachs-Burger, Pommes, Falafel oder Fried Chicken nur halb so gut schmecken, wie sie auf den Bildern aussehen, dann ist es die Zubereitungszeit auf jeden Fall wert!

Wir stellen zwei Rezepte aus dem Buch vor: Club Sandwich & Donuts...

Club Sandwich

Für 1 Sandwich: 4-5 kleine Strauchtomaten, Salzflocken, 2 Scheiben guter Bacon, 2-3 EL Mayonnaise (am besten selbst gemacht), ¼ TL Curry, 1 große Scheibe gutes Kastenbrot (Sauerteig, geröstet), 3-4 knackige Salatblätter (z. B. Romana-Salatherzen), ½ Maishähnchenfilet mit Haut (gebraten), ½ Avocado, 3-4 Ringe rote Zwiebel, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zum Servieren: Kartoffelchips von bester Qualität

1. Den Ofen auf 200 °C Heißluft oder 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tomaten in eine ofenfeste Form legen und ca. 5-10 Minuten backen, bis sie Farbe bekommen. Leicht salzen.


2. Den Bacon in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.


3. Die Mayonnaise mit dem Curry vermischen und auf das Brot streichen. Ein wenig für die Dekoration aufheben. Die Salatblätter darauflegen. Das Hähnchenfilet in Scheiben darüberlegen.


4. Die Avocado in dünne Spalten schneiden. Avocado, Bacon, Tomaten und rote Zwiebel auf dem Sandwich verteilen. Noch etwas Currymayonnaise daraufgeben, salzen, pfeffern und servieren.

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Junk Food

Donuts und kleine Zimtbällchen

Für ca. 17 Stück + 17 kleine Zimtbällchen: 10 g Hefe, 75 g Butter, 400 ml Vollmilch, 75 g Zucker, knapp ¼ TL Salz, abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone, 2 Eier, 725 g Weizenmehl, 2 l Frittieröl

Glasur: 175 g Puderzucker, Lebensmittelfarbe nach Belieben, Streusel nach Belieben

Für die Zimtbällchen: 3 EL Zucker: 2 EL gemahlener Zimt

Ausrüstung: Runde Ausstechform aus Metall, 9 cm; Schnapsglas

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1. Die Hefe in eine Schüssel bröckeln. Die Butter in einem Topf schmelzen und die Milch dazugeben. Auf Körpertemperatur (37 °C) erwärmen.


2. Die Flüssigkeit über die Hefe gießen und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Zucker, Salz, abgeriebene Zitronenschale und Eier hinzufügen. Gut vermischen.


3. Nach und nach das Mehl hinzufügen. Den Teig geschmeidig kneten und unter einem Geschirrtuch ca. 1 Stunde auf die doppelte Größe gehen lassen.


4. Den Teig auf eine bemehlte Unterlage legen und zu einer zentimeterdicken Platte ausrollen.


5. Mit der Ausstechform Kreise ausstechen. Mithilfe eines kleineren Ausstechers oder eines Schnapsglases Löcher in die Mitte machen. Unter einem Geschirrtuch auf die doppelte Größe gehen lassen.


6. Das Öl in einem Topf mit dickem Boden auf 175 °C erhitzen oder eine Fritteuse verwenden. Mit einem Zuckerthermometer messen oder ein Stück Weißbrot hineinlegen. Wenn es sofort goldbraun wird, ist die Temperatur richtig.


7. Immer ein paar Kringel gleichzeitig ca. 2 Minuten frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.


8. Puderzucker und 2-3 EL Wasser verrühren und nach Belieben färben. Die Glasur darüberträufeln oder die Donuts hineintauchen und mit Streuseln dekorieren.

Zimtbällchen: Auch die mit dem Schnapsglas ausgestochenen Kreise frittieren und in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen.


Diese und mehr Rezepte gibt´s in den Buch "Junk Food" (siehe Infobox links).

 

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