Jungbrunnen Spinat

Spinat hält jung. Das zeigt eine Studie der Medizinischen Universität Wien. Durch seinen hohen Anteil an natürlichen Antioxidantien trägt er zum Schutz der DNA bei, der hohe Folsäuregehalt kann gesundheitliche Risikofaktoren zu reduzieren. Grund genug, das Gemüse nicht nur am Gründonnerstag aufzutischen!

Teilweise geschädigte DNA sei durch den Verzehr von Spinat regelrecht repariert worden, heißt es in einer aktuellen Studie der Medizinischen Uni Wien. Der Folsäuregehalt im Blut stieg an, der Homocystein-Gehalt ging zurück. Ist dieser Laborwert erhöht, ist das ein Warnsignal für ein gesteigertes Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen. Zwei Wochen lang hatten Studienteilnehmer täglich eine Portion Spinat zu sich genommen.

Egal ob frisch oder tiefgekühlt: Spinat ist nicht nur kalorienarm, sondern besitzt einen hohen Anteil an Vitamin C, K und B-Vitaminen. Außerdem besitzt Spinat einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium oder Kalzium.

Lange vermutete man einen besonders hohen Eisengehalt im Spinat, der jedoch widerlegt wurde. Bei gekochtem Spinat kann das enthaltene Eisen schlechter aufgenommen werden als bei rohem Gemüse, bei dem die Aufnahme durch das noch enthaltene Vitamin C gefördert wird. Kombinieren Sie Spinat auch mit Milchprodukten wie Sauerrahm, um die Kalziumaufnahme zu verbessern.

Frischer Spinat sollte allerdings schnell verarbeitet werden, im Kühlschrank hält er sich nur etwa zwei Tage. Die wertvollen Inhaltsstoffe gehen schnell verloren. Wer Spinat selbst einfrieren möchte, sollte ihn kurz davor blanchieren. Zubereiteter Spinat sollte bald gegessen werden. Das enthaltene Nitrat kann bei mehrmaligem Aufwärmen in das gesundheitsschädliche Nitrit umgewandelt werden.

Nicht nur am Gründonnerstag geht es auf österreichischen Tellern traditionell zu: Zum Cremespinat werden am liebsten Erdäpfel und Eier aufgetischt. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Karmasin. Eine gute Mischung: Diese Mahlzeit liefert dem Körper Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Kohlenhydrate.
 

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