Joko und Klaas zeigen Szenen aus Moria: "Am Rande des Erträglichen"

Die beiden Entertainer haben auf ProSieben wieder 15 Minuten freie Sendezeit erspielt – und sie diesmal genutzt, um Geflüchtete in Moria sprechen zu lassen.

Joko & Klaas Moria

In einem Videocall erzählt ein junger Mann von den katastrophalen Bedingungen, in denen er gerade (über)lebt. Er kommt aus Afghanistan und schildert jetzt, unter welch widrigen Bedingungen er nach Europa kam – und welche menschenunwürdigen Zustände ihn hier erwarteten.

Der Mann ist Teil des 15-minütigen Dokufilms "A short story of Moria", den die Entertainer Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf auf ProSieben zeigen. In der Show "Joko & Klaas gegen ProSieben" können sich die Beiden 15 Minuten der besten Sendezeit erspielen – und da dann zeigen, was immer sie möchten und für wichtig erachten. In der Vergangenheit hatten Joko und Klaas die Sendezeit etwa genutzt, um auf sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen (>>> mehr dazu hier und hier!).

Direkt nach der Aufzeichnung der Sendung vor vier Wochen hatten sie demnach schon beschlossen, die gewonnene Sendezeit Moria zu widmen und Milad stellvertretend für geflüchtete Menschen auf der Insel Lesbos eine Stimme zu geben: "Wir wollen, dass jeder weiß, was an der EU-Außengrenze passiert."

Am 8. September ist im Flüchtlingslager Moria ein Feuer ausgebrochen(>>> WIENERIN berichtete), seitdem haben sich die Umstände für die rund 13.000 Menschen dort weiter dramatisch verschlechtert. Milad erzählt per Video-Call davon: Er ist 21 Jahre alt und wohnt seit Jänner in Moria. In den Aufnahmen werden auch Tränengaseinsätze der griechischen Polizei gezeigt, Kinder weinen. "Kümmert euch um dieses Chaos", appelliert Milad.

Joko und Klaas warnten vor Beginn der Sendung davor, die folgenden Minuten mit Kindern anzusehen. Die Szenen seien am Rande des Erträglichen, sagen sie. Und deswegen umso wichtiger, seht selbst:

 

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