Johanniskraut

Johanniskraut gilt als Nummer Eins Anti-Depressivum. Doch die als "Hexenkraut" bekannte Pflanze kann noch mehr. Und davon lesen Sie hier.

Die in Europa und Westasien weit verbreitete Pflanze ist auch bei uns beheimatet und unter vielerlei Namen bekannt (Hexenkraut, Walpurgiskraut, Blutkraut etc.).

Inhaltsstoffe und Wirkung

Als wichtigster Wirkstoff gilt das Hypericin. Darüber hinaus enthält das traditionelle Heilkraut ätherisches Öl, Flavonoide, Hyperforin und Gerbstoffe. Die Pflanze wird traditionell zur Unterstützung der Behandlung bei leichten und mittleren depressiven Verstimmungen und damit verbundenen Einschlafstörungen eingesetzt. Seine beruhigenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften helfen seit jeher auch vielen Frauen durch die schwierige Zeit der Wechseljahre. In der Volksmedizin wird Johanniskraut auch gegen Durchfälle, als harntreibendes Mittel oder bei Rheuma und Gicht eingesetzt.

Verwendungsformen und Darreichung

Die klassische Anwendungsform ist Johanniskrautsaft, der aus frischem blühendem Johanniskraut gewonnen wird und ein natürliches Aufbaumittel bei Nervosität, nervösen Erschöpfungszuständen und nicht organisch bedingten Nervenschmerzen ist. Weit verbreitet sind auch Johanniskrauttee, Tabletten, Dragees und Rotöl, das äußerlich zur Schmerzlinderung und Wundheilung bei Rheuma, Gicht, Blutergüssen und Hexenschuss angewendet wird.

Gut zu wissen

Gelegentlich kann eine Lichtüberempfindlichkeit auftreten. Bei übermäßigem Gebrauch kann es auch zu Hautirritationen kommen.

 

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