Jennifer Lawrence erklärt, warum sie bei 4 Grad keinen Mantel trug

"Das ist sexistisch, das ist lächerlich, das ist kein Feminismus", konterte Jennifer Lawrence.

Wie man genial kontert, könnte sich jedeR bei der Schauspielerin Jennifer Lawrence abschauen. Weil sie dafür kritisiert wurde, dass sie auf einem Pressetermin keinen Mantel trug - um sie herum vier Männer in Mänteln, bei einer Temperatur von 4 Grad - hat die Schauspielerin eine perfekte Antwort für ihre KritikerInnen. "Ich fühle mich vollkommen beleidigt", schrieb die 27-Jährige genervt.

Sogar der Hashtag #warmcoatgate wurde durch das Foto etabliert. Die UserInnen schrieben Sachen wie: "Gebt Jennifer Lawrence einen Schal!" oder "Das ist ein so deprimierendes und bezeichnendes Foto. Wahre Gleichberechtigung wäre gewesen, wenn entweder Jennifer Lawrence einen Mantel oder Jeremy Irons eine freizügige Hose angehabt hätte."

Für die Schauspielerin sind diese Reaktionen aber vor allem eins: sexistisch. "Wow. Ich weiß gar nicht, wo ich bei dieser ‚Jennifer Lawrence trägt ein freizügiges Kleid in der Kälte‘-Kontroverse anfangen soll", schrieb sie auf Facebook. "Denkt ihr ernsthaft, ich verstecke so ein schönes Kleid unter einem Mantel oder Schal?", schreibt sie über ihr Versace-Kleid."

Der Fototermin habe nur fünf Minuten gedauert: "Ich hätte für dieses Kleid auch im Schnee gestanden, weil ich Mode liebe, und das war allein meine Entscheidung." Sie kritisiert weiter: "Das ist sexistisch, das ist lächerlich, das ist kein Feminismus. Überreaktionen auf das, was jemand sagt oder tut, sorgen für Diskussionen über dummes Zeug wie jetzt die darüber, was ich trage oder nicht trage, das bringt uns nicht weiter", schrieb Lawrence. Das lenke von den wahren Problemen ab.

"Reißt euch zusammen, Leute. Alles, was ich trage, ist meine Entscheidung. Und wenn ich dabei frieren will, ist das auch meine eigene Entscheidung!"

 

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