Jelena Gučanin erhält Wiener Jungjournalistinnen-Preis

Der Wiener Journalistinnenpreis zeichnet jährlich herausragende journalistische Arbeiten von Frauen aus. Dieses Jahr wurde erstmals auch ein Jungjournalistinnenpreis in Kooperation mit dem Privatsender PULS4 verliehen.

Die WIENERIN-Redaktion freut sich bekanntzugeben, dass der diesjährige Wiener Jungjournalistinnen-Preis des Frauennetzwerks Medien erstmals an WIENERIN-Online Journalistin Jelena Gučanin verliehen wurde.

6. Wiener Journalistinnen-Preis

Die Auszeichnung fand im Rahmen der Verleihung des 6. Wiener Journalistinnen-Preises am 28. November 2016 im Wiener Rathaus statt.

Profil-Journalistin Edith Meinhart erhielt den sechsten Wiener Journalistinnen-Preis, mit der das Frauennetzwerk Medien gemeinsam mit den SPÖ-Stadträtinnen Renate Brauner und Sandra Frauenberger sowie Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou von den Grünen herausragende journalistische Arbeit auszeichnet. Den Abend moderierten die ORF-Journalistin Münire Inam und die PULS 4-Journalistin Alexandra Wachter.

Edith Stohl, Vorsitzende des Frauennetzwerk Medien über die Gewinnerinnen: "Beide Preisträgerinnen sind Qualitätsjournalistinnen im besten Sinne".

Am Bild: Edith Stohl (Vorsitzende Frauennetzwerk Medien), Barbara Haas (WIENERIN Chefredakteurin), Jelena Gučanin (Preisträgerin), Corinna Milborn (PULS4-Infochefin), Ursula Neubauer (stellv.Chefredakteurin), Arnika Zinke (WIENERIN-Online-Redakteurin) und Katrin Halbhuber (WIENERIN-Online-Portalmanagerin).

1. Jungjournalistinnen-Preis in Kooperation mit PULS 4

Der Jungjournalistinnen-Preis wurde heuer erstmals in Kooperation mit dem Privatsender PULS 4 verliehen. PULS4-Infochefin Corinna Milborn, die PULS4-Geschäftsführer Markus Breitenecker an diesem Abend vertrat, erklärt in ihrer Laudatio an Gučanin:

"Die Preisträgerin hat zwar nicht PULS4, sondern das 'Frauenetzwerk Medien' ausgewählt, aber als ich den Namen gesehen habe, habe ich mich besonders gefreut, weil mir Jelena Gučanin in den letzten Monaten persönlich so oft aufgefallen ist. (...)
Die WIENERIN hat in den letzten Monaten besonders unter Chefredakteurin Barbara Haas eine sehr feministische Linie gefahren und gezeigt, wie man mit klarem Feminismus eine Frauenzeitschrift machen kann und wie toll es ist, wenn Feminismus neben Lippenstift-Werbung vorkommt und damit auch Frauen erreicht, die vielleicht nicht zum Fachmagazin greifen würden. (...)

Jelena Gučanin hat das in den letzten Monaten auf eine bewundernswerte Art und Weise durchgezogen und zwar mit einer großen eigenständigen Art des Denkens. (...) Insofern bin ich sehr froh, dass der Preis heute Abend an sie geht."

Am Bild: Jelena Gučanin mit Laudatorin Corinna Milborn.

Das Preisgeld von 1.000 Euro für den Jungjournalistinnen-Preis stiftete der Privatsender PULS4.

Begründung der Jury

Jelena Gučanin, seit eineinhalb Jahren Journalistin bei der Wienerin Online, lässt ganz selbstverständlich ihren feministischen Zugang zu Themen in ihre tägliche Arbeit einfließen. Das beeindruckte Edith Stohl und die Jury des Frauennetzwerk Medien: "Dazu gehört Mut. Sie analysiert scharfsinnig und pointiert, sie entlarvt Frauenfeindlichkeit mit Humor." Jelena Gučanin ist es wichtig in ihrer Arbeit für Gleichberechtigung einzutreten: "In Zeiten, in denen manche Politikerinnen und Politiker versuchen Frauenrechte zu beschneiden, ist es wichtig, die eigene feministische Haltung als Standpunkt transparent zu zeigen", begründet das Mediennetzwerk Frauen seine Entscheidung.

Die gesamte WIENERIN-Redaktion gratuliert Jelena Gučanin herzlichst!

Am Bild: Katrin Halbhuber (WIENERIN-Online-Portalmanagerin), Arnika Zinke (WIENERIN-Online-Redakteurin), Barbara Haas (WIENERIN Chefredakteurin), Jelena Gucanin (Preisträgerin), Andreas Raab (Geschäftsführer Styria Lifestyle)

 

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