Jannis Niewöhner

Der Fantasyfilm "Rubinrot" entwickelt sich zum Hit - ebenso wie Hauptdarsteller Jannis Niewöhner, der mittlerweile als deutsche Version von Robert Pattinson gilt. Wir baten den smarten Newcomer zum Talk!

Warst du schon mal in Österreich?

Ich war vor einiger Zeit in Wien und letztes Jahr am Wolfsgangsee. Leider kennen ich Wien nicht gut, ich weiß nur, dass ich die Stadt total schön fand. Wir haben damals eine kleine Tour gemacht, da wurde uns ein bisschen die Stadt gezeigt.

Wenn du kein Schauspieler wärst - was würdest du machen?

Ein Medizinstudium wie bei Gideon kann ich mir gar nicht vorstellen. Das ist tatsächlich das Letzte, was ich machen würde. Naturwissenschaften waren nie meine Fächer. Ich hab generell eine große Faszination für Film, also könnte ich mir vorstellen, eventuell auch mal etwas in Richtung Regie zu machen. Aber erst einmal ist die Schauspielerei mein Weg.

Was sind die besten Seiten am Dasein als Schauspieler?

Die besten Seiten sind, dass man immer wieder in neue Rollen schlüpfen kann, was auch viel mit Recherche zu tun hat. Im besten Fall kann man so eine Rolle wirklich verinnerlichen und einen Teil von sich in die Rolle bringen. Die Zusammenarbeit in einem großen Team macht viel Spaß und ist ein großes Abenteuer. Es ist schön zu sehen, wie sich aus dieser Zusammenarbeit etwas entwickelt, dass am Ende ein Film herauskommt, den es für immer gibt. Super ist auch, neue Dinge zu lernen. Für „Rubinrot" durfte ich ganz viele Stuntsachen lernen. Dafür bin ich nach Budapest gereist und habe eine Woche gelernt zu fechten, zu kämpfen und zu reiten. Und natürlich das Reisen, man kommt viel rum als Schauspieler.

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Und die schlechten Seiten?

Da fällt mir nur eines ein: Selbst, wenn es gut läuft als Schauspieler und man tolle Rollen spielen darf, sind das dennoch immer nur zwei, drei Monate, die man mit einem Team verbringt. Dann hat man die restlich Zeit frei, wenn man nichts anderes macht. Man denkt sich oft, man würde gerne das ganze Jahr arbeiten. Mir ist in diesen Pausen nicht langweilig, aber mir fehlt die Herausforderung.

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Jannis Niewöhner

Wie weit würdest du für eine Rolle gehen?

Für „Rubinrot" habe ich Extensions bekommen, was ich privat nie gemacht hätte. Aber solche Dinge gehören zur Rolle. Das war natürlich ein relativ kleiner Einsatz, wenn man das mit Gewichtsverlust oder so vergleicht, aber das gehört schon auch mit dazu. Wenn ich eine Rolle finden würde, die mich absolut fasziniert und wo ich auch an das Projekt glaube, bin ich auch bereit, mich da hineinzustürzen. Veränderungen der eigenen Person machen es auch dem Schauspieler leichter, in die Rolle reinzufallen.

Schaust du dir von anderen Schauspielern was ab?

Es gibt viele tolle Schauspieler. August Diel finde ich sehr gut. Daniel Brühl oder Alexander Fehling sind diese tollen jungen Schauspieler. Roland Zehrfeld finde ich total gut, er hat eine super Ausstrahlung und es macht einfach Spaß, ihm zuzugucken. Da schaut man sich dann nicht unbedingt was ab, aber man schaut einfach gerne zu.

Was sind neben der Schauspielerei deine Stärken?

Ich mache privat auch Musik und habe mir über die Jahre ein kleines Studio aufgebaut. Das Geld, das ich bei den Filmen verdient habe, hat mein Vater verwaltet, aber ich durfte mir immer einen bestimmten Teil nehmen und mir einen größeren Wunsch erfüllen. Über die Jahre habe ich mir so ein kleines Studio aufgebaut und mache privat viel Musik für mich. Das ist ein großes Hobby von mir, aber nichts, was ich mache mit einem bestimmten Ziel, also um was rauszubringen. Zumindest jetzt noch nicht, vielleicht irgendwann mal.

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Hast du schon mal ein Lied für jemanden geschrieben?

Ja, das habe ich tatsächlich schon mal gemacht. Für meine Freundin habe ich ein Lied geschrieben.

Also hast du eine fixe Freundin?

Genau, das ist richtig. Emilia Schüle ist meine Freundin, mit ihr bin ich ziemlich lange zusammen, fast vier Jahre.

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Was findest du generell gut an Mädchen?

Ich finde es immer ganz schwierig, das so kategorisch zu sagen, weil jedes Mädchen anders ist.

Und was nervt dich?

Wenn ein Mädchen lange im Bad braucht, ist das eine Sache, die einen unter Umständen mal nerven kann, wenn man dann warten muss, aber ich verstehe auch, dass die das machen wollen. Das ist zumindest eine Sache, über die man gerne mal schmunzelt, wenn die so viel Zeit mit ihrer Beautykur verbringen.

Wie lange brauchst du denn im Bad?

Ich bin ziemlich schnell. Ich spring unter die Dusche, dann putze ich mir die Zähne, mach mir was in die Haare und das war's.

Auf welchen Typ Frau stehst du? Daniela Katzenberger oder Natalie Portman?

Wenn ich die Wahl zwischen den beiden treffen muss, dann auf jeden Fall Natalie Portman. Auch wenn ich die natürlich gar nicht kenne, aber definitiv nicht Daniela Katzenberger. Obwohl ich sie nicht persönlich kenne, bin ich mir relativ sicher, dass das nicht mein Typ ist.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Ich hoffe natürlich, dass ich weiterhin interessante Rollen spielen kann und dass ich vor allem eine große Bandbreite an Rollen spielen darf. Mein Wunsch ist es, ganz viele unterschiedliche Typen zu spielen, also auch mal einen ganz kaputten Typen. Das erhoffe ich mir für die Zukunft - und immer Menschen um mich rum zu haben, die ich liebe, und immer ein Dach über dem Kopf zu haben.

Warum sollte man deinen Film „Rubinrot" auf keinen Fall verpassen?

Das ist ein Film, in dem alles passiert, was man sich von einem unterhaltenden Film erhofft. Vordergründig ist der Film für Mädchen und junge Frauen interessant, es gibt aber auch viel Action und spannende Momente. Natürlich ist die Liebe ein großes Thema!

 

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