Jana Kramer will keine zu heiße Nanny

Für die Schauspielerin und Musikerin steht bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung vor allem ein Kriterium im Vordergrund: Freizügig gekleidet und attraktiv darf die Nanny nicht sein.

Jana Kramer

„Leute, unsere Nanny hat gekündigt“, verkündet Jana Kramer, Country-Sängerin und Schauspielerin, in ihrem Podcast. In dem Format „Whine Down with Jana Kramer“ gibt sich die Jana, die man etwa aus der Serie One Tree Hill kennt, besonders nahbar: Der Podcast sei ein Format, das sich anfühlt als würde man nach einem langen Tag „mit einem Glas Wein und einer Freundin abhängen und plaudern.“ Jana würde im Podcast „Erfahrungen ihres verrückten Lebens“ und persönliche Ratschläge teilen – und diese sorgen in einer aktuellen Folge rund ums Thema Kinderbetreuung für Aufsehen.

Lieber auf Nummer sicher gehen statt „mit dem Feuer zu spielen“

Jana Kramer plaudert in besagter Folge aus dem Nähkästchen und gibt Einblicke in ihre Suche nach einer neuen Nanny. „Nicht, dass ich meinem Mann nicht vertrauen würde“, sagt sie, aber man hätte eben schon von vielen Celebrity-Pärchen Gerüchte gehört, dass Affären zwischen Ehemann und Kinderbetreuerin entstanden seien.

Jana selbst hatte sich in der Vergangenheit von Mike Caussin getrennt, nachdem zwei Affären öffentlich geworden sind. Später ist sie allerdings wieder mit dem Musiker, der sich heute wegen seiner Sexsucht behandeln lässt (wie die beiden ebenfalls in einer Podcast-Episode erzählen), zusammen gekommen. Jana hätte klare Konsequenzen gezogen, sagt sie – und die scheinen sich auch in den Bereich der Betreuung ihrer beiden Kinder Jolie Rae und Jace Joseph zu ziehen. Im Podcast zeigt sie sich erstaunt über die Fotos, die Bewerberinnen von sich auf der Plattformcare.com(Österreichisches Äquivalent: betreut.at) teilen. Manche würden vor allem mit freizügigen Fotos ins Auge fallen. Diese würde sie dann aber sofort ignorieren. „Ich glaube einfach, dass das nicht sehr smart ist. Man sieht sich die Bewerberinnen an und ich denke ‚Naja, du fragst ja förmlich danach.‘ Sie ist schon sehr heiß. Weißt du, was ich meine? Da spielst du mit Feuer!“

Ein Foto schien zu sagen: ‚Hallo, ich bin 22 Jahre alt und ich habe perfekte Brüste!‘ Naja gut, dann wirst du nicht angestellt. Ich werde dich nicht engagieren.

von Jana Kramer

„Hallo ich bin 22 Jahre alt und ich habe perfekte Brüste!”

„Ich verstehe diese Mädchen einfach nicht, die solche Fotos auf care.com stellen, weil ich mir dann denke: ‚Weißt du nicht, dass die Frauen dich anstellen?‘“, erklärt sie schmunzelnd im Podcast. Die Frauen seien diejenigen, die Profile von Bewerberinnen durchforsten: „Ich sehe keinen einzigen Typen auf care.com, der sich durch Profile klickt.“ (Hallo, unbezahlte Arbeit btw!) Und sie erzählt weiter: „Ein Foto schien förmlich zu sagen: ‚Hallo, ich bin 22 Jahre alt und ich habe perfekte Brüste!‘ Naja gut, dann wirst du nicht angestellt. Ich werde dich nicht engagieren.“

Die 35-jährige betont im Laufe des Podcasts auch, dass sie aber auch nicht dafür plädiere, absichtlich unattraktive Fotos online zu stellen. Sie rufe aber dazu auf, sich für angestrebte Positionen entsprechend zu kleiden. Die Bewerberinnen auf Plattformen wie care.com sollten zwischen Business-Portalen und Instagram-Accounts differieren können.

Seit Veröffentlichung der Podcast-Folge haben die Statements der Sängerin im Netz eine Diskussion ausgelöst – und eine Welle an Bewerberinnen von KinderbetreuerInnen sei bei Jana Kramer eingegangen wie sie auf Twitter teilt:

Ihre Aussagen trafen allerdings nicht nur auf Verständnis, weshalb Kramer Anfang der Woche eine Stellungnahme auf Instagram teilte. Sie habe das Gefühl, dass manche ihrer Aussagen aus dem Kontext gerissen worden seien. „Niemand verdient aufgrund von Aussehen oder Kleidung sexuelle Übergriffe im Arbeitsumfeld. Punkt.“, stellt sie in dem Posting klar.

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Okay. There has been some backlash about my nanny comments so I want to come here to discuss. First of all, a few of the things I said were taken severely out of context. Like the fact that people think I meant the nanny deserved it cause she is hot. I did NOT say that NOR would I ever say that or think that. No one ever deserves to be sexually assaulted in the workplace based on what they wear or how they look. Period. Me and the whine down crew were talking about not bringing in temptation. Now me saying that is also wrong and offending some. On my podcast I like to stir things up, start conversations BUT never to offend others. So for the nannies I have offended I’m sorry. The funny thing is all my past nannies have been beautiful and I never cared because they LOVED my children and that’s what it’s about. At the end of the day people will cheat no matter what and it doesn’t matter what someone looks like. Truth is it’s about BOUNDARIES and this week on the podcast we talk about that. It’s not about how hot the nanny is, or how big of boobs ur nanny has or what she is wearing... it’s about BOUNDARIES and TRUST.. It truly is about having healthy boundaries with your spouse. How have you set healthy boundaries in your house with ur spouse? Comment below.

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Jana entschuldigt sich in dem Posting zudem bei allen Nannys, die sie mit ihren Aussagen beleidigt habe. Sie und ihre Podcast-Crew hätten lediglich darüber gesprochen, mit Kinderbetreuerinnen „keine zusätzliche Versuchung“ ins Haus zu holen. Bleibt nur die Frage: Gibt’s eigentlich entsprechende Betreuungsmaßnahmen für Männer, die man mit ihrem Testosteronhaushalt nicht alleine lassen kann? Wir fragen für eine Freundin.

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