Ist Augenöl besser als Augencreme?

Spezielles Öl für die Augenpartie wird immer beliebter. Aber ist es deshalb wirklich besser als unsere klassische Augenpflege?

Augenöl oder Augencreme?

Mit nährenden Haarölen pflegen wir strapazierte Mähnen, vitaminreiche Gesichtsöle salben unsere Haut. Und als getönte Version sind Beauty-Öle inzwischen sogar eine beliebte Alternative zu Foundation und BB Creme. Ganz neu ist nun eine Version des Trend-Produkts, die sich speziell der Pflege der Augen widmet. Und – so diskutieren es jedenfalls Experten und Blogger – vielleicht sogar der klassischen Augencreme den Rang abläuft.

Was ist Augenöl eigentlich?

Augenöl ist ein kosmetisches Öl, das an der Augenpartie angewendet wird. Im Unterscheid zu Creme ist seine Konsistenz ölig, also fetthaltiger und etwas feiner. Es lässt sich damit besonders sanft auftragen, dringt leicht in die Haut ein und nährt sie von innen. Während Cremes in aller Regel auf Wasserbasis aufgebaut sind, sind Öle reine Lipide, also pflegende Fette. Ein weiterer Unterschied: Öle bestehen insgesamt aus weniger Inhaltsstoffen als Cremes.

Was bringen Augenöle?

Augenöle legen sich wie ein leichter, aber absolut satter Pflegefilm auf die Haut und hinterlassen hier nicht nur ein angenehmes Pflegegefühl, sondern auch einen zarten, gesund wirkenden Glanz. Obwohl sie (anderes als ihre cremigen Kollegen) nicht mit Feuchtigkeit angereichter sind, wirken sie dennoch durchfeuchtend und durch ihren hohen Fettgehalt gleichsam nährend. Der Hydro-Effekt basiert auf natürlichen Ölsäuren sowie Vitamin E.

Wie werden Augenöle angewendet?

Eye Oil wird sowohl morgens als auch abends in kleinen Dosierungen auf die Haut gegeben. Da der Nährstoffgehalt und die Konsistenz besonders ergiebig sind, werden pro Auge nicht mehr als ein bis zwei Tropfen gebraucht. Wichtig bei der Anwendung von Augenöl: Das Öl immer als letzten Pflegeschritt auf die Haut geben. So kann es die vorher aufgetragenen Pflegestoffe (z.B. von Seren) ummanteln und tief in die Haut schleusen.

Eye Oil: Eine Alternative zu Creme?

Viele Experten und Blogger sind absolut begeistert von Augenöl. Kein Wunder; immerhin ist der Umgang mit Augeöl unkompliziert und effektiv. Vor allem auch sensible Hauttypen schwören auf die neuen Trend-Konsistenzen. Durch ihre reduzierte Wirkstoffanzahl sind sie nämlich besonders gut verträglich. Dennoch müssen wir uns von unseren bisher immer treu gewesenen Augencremes nicht trennen. Denn vor allem all jene, die sich einen zusätzlichen Beauty-Effekt von ihrer Pflege wünschen (z.B. Straffung, abschwellende Wirkung oder Unterpolsterung), sind oft auf die Zugabe von Spezial-Wirkstoffen angewiesen. Und überhaupt müssen wir uns eigentlich gar nicht entscheiden.

Gerade bei der Augenpflege ist so genanntes Layering (heißt übersetzt so viel wie schichten oder stapeln) nicht nur ein angesagter, sondern obendrein ein super effektiver Pflegetrend. Dabei trägt man einfach mehrere Pflegeschichten übereinander auf. Sprich: Zunächst wird die Augencreme aufgetragen und nach kurzem Einwirken das Augenöl darüber gegeben. Als abschließende Pflege sorgt das Öl dafür, dass sämtliche Wirkstoffe möglichst lang und intensiv in der Haut gespeichert werden. Besonders bei müder Haut oder strapaziösen Umweltbedingungen (Wind, Kälte, Heizungsluft) ist ein solche pflegendes Duo unschlagbar. Denn wie heißt es doch: Teamwork makes the dream work.

 

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