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Inspirierende Geschichten: Sylvia Earle

Rolex-Botschafterinnen leben die bemerkenswerten Qualitäten vor, die auch die bekannte Schweizer Uhrenmarke auszeichnen. Sylvia Earle tut dies auf besonders eindrucksvolle Weise.  
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Die Leidenschaft, mit der Dr. Sylvia Earle über ihr Thema –  die Weltmeere – referiert, ist nicht nur an den glühenden Worten, die sie findet, spürbar, sondern leuchtet direkt aus ihren Augen. Schon seit ihrer Kindheit brennt sie für die Natur und möchte ihr Wissen, das sie sich in ihrer jahrelangen erfolgreichen Forscherkarriere angeeignet hat, an so viele Menschen wie möglich weitergeben.

Wir zeigen die Wegweiser auf ihrem Lebensweg, die sie schlussendlich zur anerkannten Ozeanografin werden ließen.

Rolex Sylvia Earle

Wertschätzung für die Natur

Ihre ersten Lebensjahre verbrachte Sylvia Earle auf einer Farm in New Jersey. Neben Abstechern ans Meer verbrachte sie die meiste Zeit in den Wäldern. So tief in die Natur einzutauchen führte zu einem lebenslangen Gefühl der Verbundenheit mit ihr.
Das Interesse für Tiere erbte Earle eindeutig von ihrer Mutter, die ständig verletzte Geschöpfe mit nach Hause brachte, um sie gesund zu pflegen. Von ihren Eltern bestärkt, erkundete sie ihre Umgebung und konnte sich dabei immer sicher fühlen. Ihnen ist sie immer noch dankbar, ihr ein Aufwachsen ermöglicht zu haben, von dem die meisten Stadtkinder nur träumen können.

Als sie im Alter von 12 Jahren  mit ihrer Familie an die Westküste Floridas zog, bekam Earle die Chance, eine tiefe Beziehung zum Meer und seinen Bewohnern aufzubauen. Nach dem ersten Tauchgang war sie verzaubert – eine Faszination, die bis heute anhält: „Das Leben im Ozean ist endlos faszinierend. Dort spielt sich das meiste Leben auf dem Planeten ab. Dort gibt es die größte Fülle und Bandbreite an Leben.“

Wir müssen Frieden mit der Natur schließen, um eine lange und anhaltende Zukunft auf diesem blauen Punkt im Universum zu haben.

Sylvia Earle

Neugier und Bildung

Als neugieriges Kind interessierte sich Sylvia Earle für alles, was mit der Natur zu tun hat: Vögel, Krabben und sogar Regenwürmer. Sie selbst meint dazu: „Alle Kinder sind neugierig. Nicht nur menschliche, schauen wir uns bloß mal Hundewelpen oder Fohlen an. Wir werden nicht mit einer Ausrüstung an Bildung geboren, wir müssen alles von Null auf lernen. Aber das Großartige an der Menschheit ist, dass wir Wissen von Generation zu Generation weitergeben. Und wir haben diese Gabe, uns vorzustellen, wie die Welt lange vor unserer Geburt ausgesehen hat und wie sie in 15, 500 oder 5.000 Jahren aussehen wird. Das ist unser Geschenk: zu verstehen, dass wir ein Teil der Natur und nicht davon getrennt sind.“

Als Kind und später als Wissenschaftlerin entwickelte Earle einen unbändigen Hunger nach Wissen, sie wollte so viel wie möglich lernen. Sie strebte danach, im Wasser zu bleiben, es zu erforschen und als Labor zu benützen.

Das Leben als Wissenschaftlerin und Feministin

Insgesamt zehn Mal hat Dr. Sylvia Earle für längere Zeit das Land gegen das Wasser getauscht und dort  gelebt – das bekannteste Projekt war wohl Tektite. 1969 leitete sie ein Team von weiblichen Aquanauten, deren Mission es war, zwei Wochen unter Wasser zu leben und zu forschen. Mit spezieller Ausrüstung, an deren Weiterentwicklung Earle immer viel lag, war es ihr möglich, in einer Tiefe von 380 Metern den Meeresboden zu erkunden.

Dabei musste sie sich nicht nur als Wissenschaftlerin beweisen, sondern auch als Frau durchsetzen. Erst Jahre nach dem Projekt gestand ihr George Bond, der damalige Kapitän und Tauchpionier, dass er prinzipiell nichts dagegen hatte, Frauen ins Team zu holen, aber er wollte Earle explizit nicht dabei haben, weil sie Mutter war. Darauf angesprochen, dass auch Väter dabei waren, meinte er, dass dies etwas anderes sei.

An einem Punkt in ihrer Karriere stellte Earle die Familie aus Sicherheitsgründen aber doch vor ihre Karriere: Aquanauten konnten sich wegen der ähnlichen Herausforderungen und Lebensumstände unter Wasser wie im Weltall auch als Astronauten bewerben. Die Idee reizte die junge Wissenschaftlerin sehr, jedoch war ihr das Risiko zu groß. Ihr Pflichtbewusstsein für ihr Patchworkleben mit Ehemann, Stiefkindern und eigenem Nachwuchs gewann die Oberhand.
 

Noch heute ist Earle stolz darauf, eine Ingenieurin, Wissenschaftlerin oder Kapitänin zu sehen, die mit hoch erhobenem Haupt ihrer Arbeit nachgeht und dabei nicht darauf reduziert wird, das als Frau zu tun.  

Es gab nichts, dass wir unter Wasser nicht gleich gut schaffen konnten wie die Männer – außer, uns Bärte wachsen zu lassen.

Sylvia Earle

Umweltschutz

“Urwälder, natürliche Tiefseesysteme, unberührte Flüsse die noch so aussehen wie zu der Zeit, bevor die Menschen auf der Erde lebten – das sind die wertvollen Orte, die wir schützen müssen, als ob unser Leben davon abhängt – das tut es nämlich.“ Sylvia Earle möchte die Menschen wachrütteln und ihnen aufzeigen, dass unsere Erde kein unerschöpfliches Reservoir an Rohstoffen ist. Unser rücksichtsloser Umgang mit unseren Ressourcen führt zu Problemen mit unserer Gesundheit, der Wirtschaft und unserer Sicherheit. Wenn wir weiterhin ein einer Welt leben wollen, die uns nährt, schützt und inspiriert, müssen wir dafür sorgen, dass es unserem Ecosystem gut geht.

Daher hat Earle Mission Blue gegründet, ein Projekt, das dazu auffordern und inspirieren soll, die Ozeane zu erforschen – und sie zu schützen. Earle möchte die Menschen für ihr Herzensprojekt interessieren und sie anregen, selbst kleine Schritte in ihrer unmittelbaren Umgebung zu setzen und damit positive Veränderungen herbeizuführen: „Unterstütze Nationalparks. Nominiere Orte bei Mission Blue als ‚Hope Spots‘, um sie schützen zu lassen - ob an Land oder im Wasser. Inspiriere deine Freunde und verlange von Politikern, dass die Tier- und Pflanzenwelt geschützt wird. Eigne dir so viel Wissen wie möglich an! Jeder kann etwas machen. Nicht jeder kann alles tun, aber alle können etwas tun um etwas zu bewegen!"

Egal, in welcher Branche oder in welchem Karrierezweig – Hervorragendes zu leisten und unübertroffen zu sein, ist der Antrieb vieler. Rolex steht bereits seit Generationen für große Leistungen und Erfolg durch harte Arbeit und den Willen, stets weiter an sich zu arbeiten. Die Ernennung von Marken-Botschafterinnen aus unterschiedlichen Bereichen, die dasselbe Arbeitsethos eint, ist da nur nachvollziehbar. In einer laufenden Kooperation mit Rolex erforschen wir die spannenden Geschichten dieser beeindruckenden Frauen.