Individuell und frei

Einfach man selbst sein. Nicht immer mit dem Strom schwimmen. Dass sich die Serie "Big Bang Theory" zum Kultstatus gemausert hat, ist kein Zufall. Es wird genau das aufgegriffen, was in Zeiten von Gleichberechtigung und Toleranz immer wichtiger wird: Indivualität.

Die Kultserie Big Bang Theory handelt von vier Nerds, die am liebsten wissenschaftliche Experimente austüfteln und hin und wieder eine Runde Halo am PC zocken. Sie haben noch eine Menge anderer Hobbys, gemeinsam haben sie jedoch alle: Sie sind nicht "normal". Aber was ist dieses "normal"? Es sind Freizeitbeschäftigungen, Kleidungsstücke, Weltanschauungen und letztlich der Lebensstil, die einen Menschen zu einem "anerkannten Teil der Gesellschaft" macht.

Aus dem Rahmen tanzen

Fiel man früher schon aus dem Rahmen, wenn man (Gott bewahre!) sich scheiden lies, hat sich eben dieser Rahmen bereits um viele Zentimeter erweitert. Männer dürfen schwul sein, Frauen übernehmen Führungspositionen ohne als Dominanze zu gelten und wir probieren fleißig alle Sportarten, Philosophien und Ernährungsweisen aus, die fremde Kulturen so zu bieten haben.

Das ist ja schön und gut, nur: Begriffe wie "Nerd", "Feministen-Ziege" und "Öko-Tusse" sind noch lange nicht aus dem Sprachgebrauch verbannt.

Natürlich ist man einerseits abhängig von der Anerkennung seiner Mitmenschen und will kein Außenseiter sein. Doch wie wäre es, wenn Sie einfach mal ein paar Schrittchen wagen, hinaus aus dem "allgemein Anerkannten"?

Experimente wagen

Sie hören gerne die alten Lieder von ABBA, würden das aber nie freiwillig zugeben? Schalten Sie sie im Radio laut. Nicht aus Trotz, sondern aus Neugierde: Wie reagieren denn die anderen? Vielleicht findet sich gleich ein weiterer Abba-Fan! Laufen Sie mal ungeschminkt durch die Gegend. Grinsen Sie den süßen Kerl im Café fröhlich und entwaffnend an. Ziehen Sie das an, was Sie hübsch finden.

Frei sein!

Ob Sie sich damit wohlfühlen, werden Sie merken. Doch allein schon sich zu trauen, mal ein bisschen aus dem Rahmen zu tanzen, macht glücklich. Es wird einem wieder klar: Ich bin frei!

*Ungeschminkt herumlaufen

*Modeexperimente wagen

*Zur Lieblingsmusik stehen

*Endlich zugeben, dass man Sex and the City noch nie leiden konnte

*Es sagen, wenn einen was stört

*Auch mal schlecht gelaunt sein (ohne jemanden grundlos anzumeckern)

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