Im neuen Monopoly bekommen Frauen mehr Geld als Männer

Im neuen Monopoly-Spiel werden Frauen im Gegensatz zu Männern bevorzugt. Auf diese Weise sollen sie die Vorteile genießen, die ihnen im realen Leben oft verwehrt bleiben.

Monopoly

Jede*r weiß: Monopoly darf in keiner guten Spielesammlung fehlen (außer natürlich man hat ein DKT daheim). In der neuesten Auflage des Brettspiel-Klassikers erwarten Fans einige Neuerungen: Weibliche Spieler*innen bekommen nämlich mehr Startkapital als ihre männlichen Gegner und sollen so die Vorteile, die im echten Leben Männern vorbehalten sind, zur Abwechslung mal selbst erfahren.

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Mr. Monopoly wird Ms. Monopoly

Zieht eine Frau in der neuen Version von Hasbros Spiele-Hit über das "Los“-Feld, erhält sie 240 Dollar, Männer dagegen nur 200 Dollar. Außerdem kaufen Spieler*innen anstatt Straßen jetzt Erfindungen von Frauen, die unseren Alltag nachhaltig geprägt haben: zum Beispiel die Solarheizung, der Kaffeefilter oder WLAN. Auch werden keine einfachen Häuser mehr gebaut, in der Neuauflage entstehen Geschäftszentralen. Anstelle des langjährigen Spielmaskottchens Mr. Monopoly mit Zwirbelbart und schniekem Zylinder lacht jetzt seine Nichte Ms. Monopoly von der Spiel-Schachtel. Hasbro möchte durch diese Neuerungen für einen "zusätzlichen Spaßfaktor“ sorgen und Gendergerechtigkeit fördern.

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Echtes Geld für Erfinderinnen

Ms. Monopoly fördert Erfinderinnen und Unternehmerinnen – und zwar auch im echten Leben: So überraschte Hasbro drei junge Erfinderinnen mit jeweils 20.580 Dollar (dem üblichen Einsatz der Bank im Spiel) für die Umsetzung ihrer Projekte. Darunter waren die 13-jährige Gitanjali Rao aus Denver, die eine Methode entwickelt hat, Blei in Trinkwasser zu entdecken, Sophia Wang (16) aus Connecticut mit ihrem Gerät, das Erdfälle erkennt, bevor sie auftreten und Ava Canney (16) aus Irland mit ihrer Erfindung des Spektrometers, das die Menge an Farbstoff in Süßigkeiten und Limonaden misst.

 

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