Ihr Sohn wurde von einer Agentur abgelehnt, also postete sie diese Fotos

Meagan Nash ist überzeugt davon, dass ihr Sohn auf Magazin-Cover gehört. Und damit hat sie Recht.

Meagan Nash weiß, dass ihr Sohn gerne fotografiert wird. "Jedes Mal, wenn ich die Kamera auspacke, strahlt er", sagte sie gegenüber dem Online-Magazin "UpWorthy". Sie sendete Fotos ihres Sohnes an eine lokale Werbeagentur, die gerade Babys für eine Kampagne suchte. Sie war verwirrt, als die Agentur ihr später absagte.

Asher hat nämlich das Down-Syndrom und in der Kampagne würden keine Kinder mit "speziellen Bedürfnissen" gebraucht werden, lautete die Begründung. Die Mutter war jedoch nicht sehr zufrieden mit der Antwort, da Asher die gleichen Chancen wie jeder andere haben sollte, daran teilzunehmen oder eben nicht.

So kam Asher schließlich doch zu seinem Fotoshooting


Daraufhin entschuldigte sich die Agentur und willigte ein, die Fotos zu berücksichtigen. Monatelang hörte Meagan nichts von der Agentur. Frustriert kontaktierte sie die Organisation "Changing the Face of Beauty", die sich für die Repräsentation von Menschen mit Behinderung in Medien und Werbung einsetzt.

Diese ermutigte sie dazu, die Fotos online zu posten - als Teil einer Kampagne. Ihre Fotos erreichten hunderttausende Menschen und es wurden einige Artikel über den Fall publiziert. Daraufhin wurde sie wieder von der Werbeagentur kontaktiert. Schließlich wurde Asher dazu eingeladen, bei einem Fotoshooting für eine Spielzeugfirma mitzumachen. Für die Mutter war das ein kleiner Sieg - aber es ist definitiv ein großer Schritt, um mehr Menschen mit Behinderung medial zu repräsentieren.

 

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