Igel im Winter

Die Herbergssuche hat begonnen: Im Herbst machen sich Igel alljährlich auf die Suche nach einem Winterquartier. Hier erfahren Sie, wie sie den nützlichen Insektenfressern im Garten einen behaglichen Unterschlupf für den Winterschlaf bieten können.

Igel halten von Mitte November bis Anfang April Winterschlaf. Wer ihnen für diese Zeit einen Unterschlupf im Garten bieten möchte, sollte hierfür ein ungestörtes Plätzchen wählen. Ordnungsfanatiker sind Igel allerdings nicht. Genau das Gegenteil ist der Fall, weshalb man den Insektenfressern mit einem Haufen aus Ästen, Reisig oder Laub einen großen Gefallen macht.


Noch besser als Winterquartier für Igel eignen sich Komposthaufen, da diese den Tieren nicht nur einen Unterschlupf, sondern gleichzeitig auch eine Nahrungsquelle haben. Wer Igeln im Garten keinen naturnahen Bereich zur Verfügung stellen kann, kann Igelhäuser aus Holz oder Stein bauen oder kaufen und diese mit Stroh oder Laub auslegen.


Nur sicher ist sicher

Igel reagieren während des Winterschlafs nicht auf Störungen, wie beispielsweise Gartenarbeit und verlassen ihr Quartier daher nicht. Wenn Sie Igeln in ihrem Garten ein sicheres Winterquartier bieten möchten, müssen Sie darauf achten, dass der gewählte Platz bis Anfang April möglichst unberührt bleibt.

Während viele Tiere durchgehend Winterschlaf halten, wachen Igel immer wieder und verbrauchen daher mehr Energie. Um gut durch den Winter zu kommen, sollten Igel im Herbst daher ein Startgewicht von mindestens 600 g auf die Waage bringen. Wird Zufütterung notwendig, sollte diese nur mit Igel-, oder auch Katzen- und Hundefutter erfolgen. Zum Trinken sollte man den Tieren nur Wasser anbieten.
 

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