Ich werde… NIE WIEDER KOPFSCHMERZEN HABEN.

Machen Sie sich keinen Kopf, wenn der Schädel brummt. Wer den Feind richtig kennt, kann gezielt angreifen. Die WIENERIN hat die besten Tipps gegen Migräne & Co.

Machen Sie sichkeinen Kopf,wenn der Schädel brummt. Wer den Feind richtig kennt, kanngezielt angreifen. DieWIENERINhat die besten Tippsgegen Migräne & Co.
TextJulia Wagner Illustration Renate Stoica
1. Üben Sie sich in Regelmäßigkeit
Häufige Auslöser, so Prof. Wöber von der Kopfschmerzambulanz im AKH, sind wenig trinken, unregelmäßiger Schlaf und unregelmäßiges Essen. Kommt der Rhythmus durcheinander, kann es zu „Wochenendkopfschmerzen“ kommen. Wer sonntags spät aufsteht und weniger Kaffee als sonst trinkt, riskiert Kopfweh. Koffein daher langfristig einschränken, um die Entzugserscheinungen zu vermeiden. Täglich 30 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht trinken.
2.Entspannen Sie sich richtig
Bei Stress verspannen sich oft die Nackenmuskeln, was Migräne und Spannungskopfschmerzen begünstigt. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yogakönnen helfen. Als Migränevorbeugung eignen sich Akupunktur, Biofeedback und progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
3.Vorsicht bei Schmerzmitteln
Auch wenn es paradox klingt: Schmerzmittel können Kopfschmerzen verursachen. Der übermäßige Gebrauch kann zu medikamenteninduziertem Kopfweh führen. Als Obergrenze gilt, an nicht mehr als acht Tagen im Monat Schmerzmittel einzunehmen, egal ob rezeptfreie oder verschreibungspflichtige. Andernfalls dringend zum Arzt gehen.
4.Fragen Sie Ihren Frauenarzt
Gerade vor der Menstruation neigen viele Frauen zu Kopfschmerzen. Der Zusammenhang von Hormonen und Migräne ist bewiesen. Es ist daher ratsam, mit dem Frauenarzt zu besprechen, welche Pille sich am besten eignet. Hilfreich kann auch die Einnahme von Magnesium sein. Allerdings sollte die Dosis genau mit dem Arztabgesprochen werden. Wer zu viel Magnesium einnimmt, riskiert nämlich Durchfall.
5.Erkennen Sie Ihren Schmerz
Die Hälfte aller Migräne-Betroffenen war noch nie beim Arzt. Manchmal wird Migräne fälschlicherweise auf den Halswirbelbereich zurückgeführt, da die Verspannungen meist im Nacken sitzen und sich von dort der Schmerz ausbreitet. Und: Migräne ist keineswegs ein Phänomen bei hysterischen Frauen, sondern eine ernsthafte Erkrankung mit organischen Ursachen.
6.Vorsicht, Alkohol
Trinken Sie zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser und nehmen Sie vor dem Schlafengehen ein Aspirin. Brummt der Schädel dennoch am nächsten Tag, hilft eine Tasse Kaffee mit dem Saft einer Zitrone. Echte Katerhelfer sind auch eine Rindsuppe oder gespritzter Apfelsaft.
7.Tagebuch führen
Bei häufigen Migräne-Attacken ist es hilfreich herauszufinden, was sie auslöst, um sich nicht unnötig einschränken zumüssen. Neben Menstruation, Stress, Ärger und Verspannungen können Wetter, Alkohol und in seltenen Fällen Nahrungsmittelschuld sein.
8.Achtung, Arbeitsplatz
Besonders moderne Flachbildschirme sind oft zu hell und reflektieren zu stark, was zu Kopfwehführen kann. Dunkeln Sie das Zimmer lieber stark ab und stellen Sie Lampen seitlich oder hinter dem Monitor auf. Im Notfall einige Tropfen Pfefferminzöl in die Schläfen massieren.




 

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