" Ich litt an postnataler Depression"

Drew Barrymore hat gegenüber dem People-Magazine eröffnet, dass sie nach der Geburt ihrer zweiten Tochter sechs Monate lang an postnataler Depression litt.

Drew Barrymore kennt man eigentlich als Frohnatur in Hollywood, doch in der aktuellen Titelgeschichte des People-Magazin zeigte sie eine andere Seite von sich. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter litt sie an Wochenbett-Depression. Sie erzählt: "Ich kannte das nicht, nach meiner ersten Geburt ging es mir super, ich habe nur erzählt wie großartig es mir ging. Nach meiner zweiten Schwangerschaft war ich vollkommen überwältigt. Ich war unter einer dunklen Wolke." Ihre Depression hat circa sechs Monate lang angehalten.

Barrymore ist Mutter zweier Töchter, Olive, 3 und Frankie, 18 Monate. Die Erfahrung hat ihr gelehrt, immer präsent im Moment zu sein. "Das ist so wichtig. Als ich mit den Kindern im Kindergarten war hab ich über eine Arbeitssache nachgedacht, die mich total stresst. Und dann hab ich mich zurückgeholt: Eines nach dem anderen. Heb dir das für nachher auf."

Außerdem ist es ihr wichtig, dass ihr Töchter einen positiven Bezug zu Arbeit haben. "Viele Leute geben Arbeit ein negatives Stigma, so à la 'Ich will nicht in die Arbeit, ich wäre viel lieber bei dir'. Ich finde es wichtig den Kindern zu vermittlen, dass Arbeit etwas Schönes, Positives, Lustiges sein kann. Etwas, das uns glücklich macht. Ich arbeite seit ich ein Jahr alt bin, aber ich muss die Kinder jetzt vorne anstellen. Ich weiß nicht ob das gut genug ist, aber ich tue mein bestes.

Früher dieses Jahr sprach schon Hayden Panettiere über ihre Erfahrung mit postnataler Depression. Panettiere meint, es müssen mehr über diese Krankheit gesprochen werden, da viele Frauen davon überrascht werden und mit dem Vorwurf kontrontiert werden, eine schlechte Mutter zu sein.

 

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