Hypoxi

miss-Redakteurin Monika Affenzeller testet Hypoxi - und berichtet regelmäßig über das Ergebnis!

Mein erstes Mal:

Es reicht! Ich kann schon längst schwimmen und finde, es ist an der Zeit sich vom treuen Schwimmreifen zu verabschieden. Dafür gehe ich in die Fabrik und bin gewillt hart an mir zu arbeiten. Genauer gesagt finde ich mich in der „Wellnessfactory“ ein, hier wird den allerhand Problemzonen mit unterschiedlichsten Methoden – ganz ohne Skalpell – zu Leibe gerückt.



Für mich ist die Hypoxi-Theraphie die richtige! Sehr gerne! Doch bevor ich mich aber auf den Vacunaut (Eine Art Neoprenanzug auf Laufband) schwinge, bringt ein Maßband und die Körperfettwaage ganz ungeniert die Wahrheit ans Licht. Diese wird von den freundlichen Therapeuten notiert und ich akzeptiere dies still. Wie die Zahlen genau aussehen, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Die nette Betreuerin bringt mich zu einer Liege, auf der eine Art Teletuppie-Anzug bereit liegt. Ich grinse, aber bin – angesichts der harten Maß-Fakten – zu allem bereit. Einmal in den Hypoxi-PressureSuit (HDC) hineingeschlüpft finde ich mich bequem liegend inmitten einer traumhaften Massage wieder. Per Unter- und Überdruck wird mir eine angenehm blubbernde Massage beschert. AH! So macht Bikinifigur-kriegen Spaß. Da darf ich nun 20 Minuten liegen und für mich ist fix: HDC hdl.



Und weil alles ein Ende hat, nur die Wurst zwei hat und ich ja keine mehr sein will, geht’s nun ab auf den Vacunaut. Dafür lege ich mir einen Pulsmesser an, schlüpfe ich in einen engen Catsuit, der mit Verlaub- richtig unvorteilhaft aussieht – weil er jede Dell und jeden Wulst sichtbar macht. Darüber kommt nun ein Neoprenanzug (den kenn ich noch vom Surfen, von damals...) Die liebe Betreuerin hilft mir dabei – ein Kraftakt in mehrerer Hinsicht. Einmal drinnen geht’s ab auf's Laufband. Vorher werde ich mit drei Schläuchen verbunden – das ist für den Über- und Unterdruck und gut für mich. Also bitte.

Das Laufband wird auf easy-going eingestellt und ich gehe los. Besser gesagt, ich versuche zu gehen. Irgendwie komme ich mir ob der engen Oberbekleidung und der Schläuche leicht gehandicapped vor. Man on the moon kommt mir in den Sinn... doch es wird! 30 Minuten stehen mir bevor, ab Minute 15 gehe ich so, als ob ich nie was anderes gemacht hätte. Im Hintergrund läuft angenehme Chill-Musik, alle paar Minuten fragt mich eine der netten Damen, ob alles ok ist oder reichen mir ein spriziges Zitronenwasser. Es geht mir gut. Auch als die ersten Tropfen Schweiß den Weg nach draußen finden.

Cool. Es tut sich was. Nach einer halben Stunde piepsts und ich werde von den Schläuchen befreit, aus dem Anzug geschält und darf nun duschen gehen. Ich fühle mich leicht wie eine Feder und bin stolz – so ganz ohne Kondition durchgehalten zu haben. Wobei, das mag auch an der humanen Geschwindigkeit gelegen haben. Egal. Wie auch immer - das war ein gutes, erstes Mal.

Gleich fixiere ich die Folgetermine und werde gebeten auf einem Plan meine Ernährung zu dokumentieren. Außerdem soll ich abends auf Kohlenhydrate verzichten, damit die Fettverbrennung besser arbeiten kann. Das heißt jetzt nicht, dass ich Rohkostler werden muss: Omelette, Salat mit Fisch sind doch auch lecker. Eben.

Und weil ich essen liebe, knurrt auch gleich der Magen. Auf den ist halt Verlass! Diese Woche werde ich dreimal am Hypoxi-Vacunauten weitere Schritte zur Bikini-Figur setzen und ja, ich freu mich schon drauf. In diesem Sinne: Danke Wellnessfactory!

 

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