Hurts im Interview

Links, zwo, drei, vier! Im Stechschritt marschieren Hurts weiter auf ihrem Erfolgsweg durch die Welt. In seinen Taschen mit dabei hat das Synthie-Pop-Duo aus Manchester sein zweites Album "Exile" (ab 8. März). Was darin sonst noch steckt, verrät Sänger Theo Hutchcraft.

Euer Album heißt Exile. Fühlt ihr euch denn heimatlos?

Hurts (Sänger Theo Hutchcraft):Wir waren die vergangenen zwei Jahre mit unserem Debütalbum ständig auf Tour, reisten durch die ganze Welt. Dabei fühlten wir Isolation, aber auch Freiheit.

Eure Lieblingsplätze in der Ferne?
Egal wo, für mich ist es sogar die Isolation. Ich wuchs am Land auf und spaziere gern Stunden alleine durch die Natur – oder auch die Stadt.

Was ist immer mit in der Tasche?
Ein Kamm für meine Haare. Sonst brauche ich nichts, um mich woanders wohlzufühlen. Ich bin in jedem Hotel sofort zu Hause und: Ich muss dort keinen Finger rühren ...

Klingt nach einem Mann, der Mama die Schmutzwäsche bringt ...
Du meine Güte! Auch wenn ich daheim oft vergesse, dass niemand zum Aufräumen kommt: Das machen nur Männer der schlimmen Sorte!

Hurts
Am 8. März erscheint das neue Album.

Eure Single heißt Miracle. Was ist oder war für euch ein Wunder?
Zu sein, wo wir jetzt sind. Wir wissen, wie es ist, das alles nicht zu haben. Wir waren lange arbeitslose Musiker, ohne Chancen, ohne Geld.

Hat euch der Erfolg verändert?
Verändert weniger, wir haben viel gelernt. Etwa, dass mit harter Arbeit und Dranbleiben alles erreichbar ist.

Was wollt ihr 2013 erreichen?
Das beizubehalten, was wir haben. Und ich will Russisch lernen. Das war’s. Ich rauche nicht und mag nicht aufhören zu trinken (lacht). Außerdem kann ich schon was Tolles: Trauben mit dem Mund fangen.

2010 hatte das britische Duo seinen internationalen Durchbruch mit dem Song "Wonderful Life" aus seinem Debütalbum "Happiness".

Vor allem der Sound der 1980er Jahre hat es Hurts angetan, weshalb sie u.a. gerne Synthesizer verwenden.
 

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