Huflattich

Schon Hippokrates hat den Huflattich als ältestes Hustenmittel empfohlen. Was er noch kann? Lesen Sie einfach weiter!

Huflattich ist vielleicht das älteste bekannte Hustenmittel und wurde schon von Hippokrates empfohlen. Huflattich ist oft an Wegesrändern, auf Eisenbahndämmen und auch auf Schrottplätzen zu finden.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Um die in den jungen Blättern enthaltenen wirksamen Schleimstoffe, Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe möglichst zu erhalten, sollten diese nicht mit Wasser gewaschen und möglichst rasch getrocknet werden. Für seine Husten lindernde Wirkung sind vorwiegend die Schleimstoffe verantwortlich, die sich wie ein Schutzfilm über die Atemwege ziehen.

Verwendungsformen und Darreichung

Beliebt ist der aus frischen Huflattichblättern gewonnene Presssaft, der reizlindernd bei Bronchialkatarrhen wirkt. Bei Heiserkeit, Rachenkatarrh und Bronchitis hat sich der naturreine Huflattichsaft bewährt. Die getrockneten Blätter des Huflattichs werden auch als Tee verwendet. Dieser sollte bei Reiz- oder Kitzelhusten und Verschleimung der Atemwege langsam und Schlückchen für Schlückchen genippt werden.

Gut zu wissen

Die Heilpflanze ist vor einigen Jahren ein wenig in Verruf geraten, weil es auch die so genannten Pyrrolizidinalkaloide enthält, welche in größeren Mengen giftig auf die Leber wirken können. Über die tatsächliche Schädlichkeit des Stoffes herrschen auch in der Fachwelt noch Unstimmigkeiten. Sicherheitshalber sollte man die Huflattichblätter nicht länger als vier Wochen im Jahr einnehmen. Blüten und Wurzeln sollten auf keinen Fall verwendet werden. Schwangere und Stillende sollten ganz auf Huflattich verzichten.

 

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