"Hören wir damit auf, andere Eltern zu verurteilen!"

"Wenn Menschen überfordert sind, brauchen sie Hilfe, nicht Verurteilung", schreibt die Mutter Megan Orr Burnside.

Vor einigen Jahren hat Megan Orr Burnside die Polizei gerufen, nachdem sie eine Mutter beobachtet hatte und dachte, sie hätte einen gewaltvollen Streit mit ihrem Sohn.

Heute beschreibt Burnside, warum sie diese Aktion bereut, und warum sie andere Mütter dazu aufruft, innezuhalten, bevor sie handeln. Ihr Facebook-Posting wurde bereits tausende Male geteilt. Darin beschreibt sie, wie sie realisiert hat, dass sie einen Fehler gemacht hat, nachdem sie einen Anruf von der Polizei erhalten hatte.

Denn: Der Junge ist ein Autist, und seine Mutter "hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihm, und sie hat sogar die Polizei in der Vergangenheit um Hilfe gebeten, weil er gewalttätig wurde." Die Polizei erzählte Burnside auch, dass sie der Mutter geholfen hätten und diese "das Beste macht, was sie machen kann". Burnside beschreibt in ihrem Posting, dass sie "im Eifer, das Kind beschützen zu wollen, völlig ignoriert habe, der Mutter meine Hilfe anzubieten". Seitdem hätte sie gelernt, wie wichtig es ist, zuerst zu unterstützen - und nicht gleich zu verurteilen.

Genau das habe sie kürzlich gemacht, als sie einer Mutter mit zwei unruhigen Kindern im Supermarkt ihre Hilfe angeboten hat. "Einige Jahre zuvor hätte ich mein Handy bereitgehalten, und beobachtet, ob etwas passiert", beschreibt sie. Stattdessen half sie der Mutter und sagte ihr, dass sie eine tolle Mutter sei und alles gut werden würde.

"Es ist Zeit mit dem Verurteilen Anderer aufzuhören und sich stattdessen zu helfen", schlussfolgert sie. Auch wenn sie ihre Handlungen von früher bereut, habe sie dazugelernt. "Wir sind nicht so unterschiedlich." Denn als AußenseiterIn kenne man nie die ganze Geschichte.

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