Werbung

4 Wege, wie du mehr Zeit für die wirklich wichtigen Menschen in deinem Leben findest

Bekanntlich merkt man immer erst in Krisen, was einem fehlt. Läuft alles gut, fällt es mir kaum auf, wenn meine Beziehungen zu kurz kommen. Ein Blick auf Facebook, und man fühlt sich mittendrin und bestens vernetzt. Aber wehe, es geht irgendetwas schief …

Streit mit meinem Freund, Stress am Arbeitsplatz – wen kann ich jetzt anrufen? Das sind die Momente, in denen ich spüre, wie wichtig gute Beziehungen sind.

Soziales Zukunftsmodell

„Wir brauchen alle ein soziales Dorf, das uns innerlich stützt“, sagt der Berliner Psychotherapeut Wolfgang Krüger und Autor des Buches „Freundschaft. Beginnen – verbessern – gestalten“. Krüger weiß, dass Freundschaften heute wichtiger sind als je zuvor. Denn: Familiäre Bindungen sind längst nicht mehr so stabil wie früher und durch die berufliche Mobilität häufig auch nur noch eingeschränkt vorhanden. „Freundschaften sind das soziale Modell der Zukunft“, sagt Krüger und fügt hinzu:„Sie sind verbindlich, lassen uns aber doch genügend Freiraum.“ Im Gegensatz zur Familie gäbe es weniger innere Abhängigkeiten und Verpflichtungen – und dennoch: Auch Freundschaften müssen gepflegt werden, damit sie da sind, wenn man sie wirklich braucht. Übrigens nicht nur um Sorgen zu teilen, sondern auch um gemeinsam Spaß zu haben. Ich habe beschlossen, Wolfgang Krüger beim Wort zu nehmen und mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen; dabei bin ich auf vier hilfreiche Strategien gestoßen. Probier sie doch auch aus!

1. „Mefirst“ – Nimm deine Beziehungen wichtig

Bist du auch so ein Mensch, der immer erst die Arbeit perfekt erledigt, bevor du dir irgendetwas gönnst, egal ob Sport oder Freunde treffen? Seine Arbeit gewissenhaft zu erledigen ist nie ein Fehler, die Arbeit über alles andere zu stellen, jedoch bestimmt. Höchste Zeit, umzudenken! „Mefirst“ hat es eine gute Bekannte von mir genannt. Nimm dir also einen Zettel zur Hand und schreib dir auf, wofür du deine Zeit verwendest. Bei mir steht da z.B. meine Arbeit, mein Sohn, mein Partner, meine Wohnung, mein Körper, meine Freunde. Stell doch einfach mal die Reihenfolge um. Wie wäre es, wenn du den Tag nicht damit beginnst, dir zu überlegen, was du heute arbeiten wirst (das kommt sowieso), sondern mit welchem Freund oder welcher Freundin du heute sprechen möchtest – egal ob am Telefon oder persönlich.

2. Lass dich ermutigen

Du weißt also jetzt, dass die wichtigen Beziehungen in deinem Leben irgendwie zu kurz kommen, und hast den Entschluss gefasst, das zu ändern? Nun fragst du dich, woher du die Zeit für all die Treffen nehmen sollst? Das ist der Moment, um einen Schritt zurück zu machen. Musst du jeden treffen, mit dem du befreundet bist? Hab den Mut, wählerisch zu sein und nimm dir daher zuerst bewusst Zeit um nachzuforschen, wen du überhaupt als Freund in deinem Leben haben möchtest. Schreib dafür eine Liste mit Personen, die nicht nur all jene aufzählt, die du lange nicht gesehen hast, sondern vielleicht auch die, die du nur einmal auf einer Veranstaltung getroffen hast, aber gerne einmal auf einen Kaffee treffen würdest. Mach dir auch klar, wer dir wirklich gut tut; das muss nicht die Freundin sein, die du schon aus der Sandkiste kennst, die jedes Mal, wenn ihr euch seht, ihren Partner, ihre Arbeit und ihre Kinder mit deinen vergleicht. Und sicherlich nicht der Freund, der dir seit Jahren immer nur seine Probleme erzählt. Achte darauf, wer dir Kraft und Energie gibt. Klar, muss man als guter Freund auch zuhören können; echte Freunde teilen jedoch nicht nur ihre Sorgen, sondern genauso ihre Träume und Wünsche. Sie nehmen dich vielleicht hier und da auf eine Veranstaltung mit, die dir gefallen könnte oder liefern dir irgendeine andere Inspiration für dein Leben. Schau dich also nach den Ermutigern um, wenn du entscheidest, wen du sehen willst.

3. Take it easy! Gründe deinen Stammtisch

Viele Menschen schaffen sich zusätzlichen Stress damit, ihre Treffen mit Freunden möglichst perfekt zu organisieren. Das muss nicht sein. Sieh dich doch einfach einmal in deiner Wohnumgebung um – bestimmt findest du irgendein nettes Lokal, das dein Stammbeisl werden kann. Nicht umsonst gibt es die Tradition der Stammtische. Gründe deinen eigenen Stammtisch und lade alle, die du gerne siehst, einmal im Monat auf ein Bier dorthin ein. Du glaubst, das ist eine altmodische Sache und interessiert niemanden? Dann versuch’s doch mal mit einer etwas ausgefallenen Einladung: Schick ihnen einen Stiegl-Bierdeckel mit Ort und Datum der Veranstaltung – ganz einfach per Mail! Du wirst sehen, das macht neugierig. Der große Vorteil deines Stammtisches: Er findet regelmäßig einmal im Monat statt, du musst also gar nicht mehr groß nachdenken und planen, wo und wann du deine Freunde triffst. Einfach hingehen, Bier anzapfen und losplaudern.

Gemma mal wieder auf a Bier?

Jede Beziehung muss gepflegt werden, indem man sich bewusst Zeit füreinander nimmt. Schicke jetzt deinen personalisierten Stiegl-Bierdeckel mit wenigen Klicks den wichtigen Menschen in deinem Leben und zeige ihnen, wie wichtig sie dir sind.

Jetzt Bierdeckel verschicken »

4. It‘s party time!

Freunde sind ein so wichtiger Teil des Lebens, dass sie mindestens einmal im Jahr gefeiert werden sollten. Nimm dir doch deinen Geburtstag zum Anlass und mache ein rauschendes Fest daraus. Der Therapeut Wolfgang Krüger beschreibt zum Beispiel in seinem Buch zum Thema Freundschaft, wie er jedes Jahr rund 70 Personen zu sich nach Hause einlädt. Zu Beginn wird dann gemeinsam gesungen, und neue Leute werden vorgestellt. Nutze die Gelegenheit und zeig, dass du ein guter Gastgeber bist, bring Menschen zusammen, von denen du denkst, dass auch sie gute Freunde werden könnten oder einfach nur ähnliche Interessen haben. Um dir Zeit zu sparen, lass jeden einen Beitrag leisten. Der eine bringt den Salat, der andere die Getränke, der Dritte den Kuchen oder das Eis. Du wirst sehen, die gemeinsam gestaltete Party macht gleich nochmals so viel Spaß.

 

Aktuell