Hofer: "Bin weder Macho noch Feminist"

Der FPÖ-Kandidat über seinen ersten Kuss, wie oft er verliebt war und ob er sich als Feminist bezeichnen würde.

Wen wählen wir? Einen kreativen Bundespräsidenten? Klar. Die WIENERIN hat die Kandidaten ins Bastelstudio gebeten. Raus kamen interessante/lustige/bizarre Kunstwerke, die vor allem eines sind: persönlich.

WIENERIN: Wann haben Sie zuletzt gebastelt?

Norbert HOFER: Am Tag vor meiner Nominierung hab ich ein Modellflugzeug gebaut, mit einer eingebauten Kamera, und damit meine Heimatgemeinde gefilmt.

Sie hatten einen schweren Para­glider-Unfall. Wie gehen Sie heute mit dem Thema Risiko um?

Hofer: Vor meinem Unfall war ich der typisch ehrgeizige Politiker, der geglaubt hat, dass er alles besser kann. Und wenn dann dein Leben plötzlich auf null gestellt wird, ändert sich vieles. Aber ein Leben ohne Risiko gibt es nicht. Auch jetzt nicht.

Sind Sie ein Feminist?

Hofer: Ich bin weder Macho noch Feminist. Ich glaube nicht, dass die Frau das Beiwagerl eines Mannes sein soll.

Wie oft waren Sie verliebt?

Hofer: So richtig? Zwei Mal.

Wann war Ihr erster Kuss?

Hofer: Mit 16, am Rücksitz des Autos ­meines Bruders. Sie hieß Agnes.

 

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