H&M, Zara, Adidas und Puma Vorreiter bei sauberer Textilproduktion

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace lobt in ihrem jüngsten Bericht den Einsatz der Fast-Fashion-Ketten für giftfreie Textilproduktion.

In seinem Report teil Greenpeace die getesteten 29 globalen Kleidungsfirmen in drei Gruppen ein:

1. Detox-Trendsetter
Jene Marken, die besonders gefährliche Schadstoffe wie Alkylphenolethoxylate, Weichmacher oder PFC aus ihrer Produktion verbannt haben.
16 der 29 Labels gehören bereits dieser Gruppe an, unter ihnen H&M und Zara.

2. Greenwasher
So werden jene Brands genannt, die sich zu Detox verpflichtet, aber bis dato keine entsprechenden Ergebnisse vorgelegt haben sowie keine Verantwortung für die verursachte Verunreinigung durch die eingesetzten Chemikalien übernommen haben.
Die Sportartikelhersteller Nike oder LiNing zählen zu den Greenwashern.

3. Schlusslichter
Unternehmen, die aktuell keinerlei Zugeständnis im Zusammenhang mit dem Einsatz gefährlicher Substanzen gemacht haben, zum Beispiel große Labels wie GAP und Luxusfirmen wie Versace, Louis Vuitton und Hermès.


Giftfreie Produktion im Trend

Alles in allem zieht Greenpeace ein positives Fazit aus der bisherigen Arbeit: "Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Detox-Kampagne den Style der Textilhersteller deutlich verändert hat und giftfreie Produktion scheint damit erfreulicherweise im Trend zu lieben. Die meisten der Firmen, die sich verpflichtet haben, ihre Produktion zu entgiften, stehen zu ihrem Wort und beginnen Mode zu produzieren, die die Umwelt verkraften kann", erklärt Nunu Kaller, Textil-Expertin und Konsumentensprecherin bei Greenpeace CEE in Österreich.

 

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