Hilft’s viel, schad’s nix

Der Mensch ist nicht nur Körper, sondern auch Geist und Seele. Deshalb braucht er auch mehr als Vitamine, Venenstrümpfe und Co, um gesund zu bleiben oder zu werden. Fünf WIENERIN-Redakteurinnen verraten, wem sie sich und ihr Wohlbefinden in allen Lebenslagen anvertrauen können. Und Sie auch.

Der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Atmung, Blutdruck und Verdauung. Zwischen unseren Zellwänden spielt sich noch etwas ab, was die einen als „feinstofflich" bezeichnen würden, manche lieber als „psychosomatische Komponente" und wieder andere als „spirituelle Ebene". Und wenn unser Körper-Geist-Seele-Gleichgewicht aus dem Lot gerät, fühlen wir uns unwohl. Da nützt dann auch kein Aspirin allein, wir brauchen zusätzliche Hilfe. Jede auf ihre Weise.

Zwischen den Zellen lesen
„Was hilft, ist gut", lautet ein schamanischer Leitspruch. Will heißen: Wenn wir eine Methode finden, die uns guttut, dann ist sie richtig. Ob es nun der Schamane, die Astrologin oder die Masseurin ist, die mehr bearbeitet als nur unsere Muskeln.
Die Adressen dieser Helfer werden wie Schatzkarten gehandelt. Aber weil wir wollen, dass auch Sie sich rundum wohlfühlen, teilen wir unsere Spezialisten für Körper, Geist und Seele auf diesen Seiten gern mit Ihnen. Vor allem ihre Telefonnummern.

Ganzheitlich
Warum jede Frau ihren ganz persönlichen Gesundmacher braucht, fasst unsere Sexkolumnistin Petra Hauk so in Worte: „Weil man bei dieser Therapie gleichzeitig Körper und Seele etwas Gutes tut - und die beste Freundin nicht immer Zeit hat."
Für Petra bedeutete ihr Heilmasseur Daniel Dreiseitl das Ende einer Odyssee: „Ich hatte gegen meine Kreuzschmerzen schon alles probiert: klassische Massagen, Tees, Schüssler-Salze, ... aber erst Daniels craniosacrale Behandlungen halfen und helfen mir wirklich." Ihre Kreuzschmerzen hatten nicht nur körperliche Ursachen, ist Petra überzeugt. „Und weil wir neben der Behandlung auch viele Probleme und Problemchen besprechen, habe ich damit eine umfassende Behandlungsmethode gefunden, die alle Ursachen für meine Schmerzen berücksichtigt."

Die Ausnahmeärztin
Das Einbeziehen aller Faktoren des Lebens in die Behandlung ist, was viele Patienten suchen. Und weil praktische Ärzte noch immer zu wenig ganzheitlich denken (oder bei überfüllten Wartezimmern keine Zeit dafür finden), sucht man sich eben eine alternative Ergänzung.
Es gibt natürlich auch schulmedizinische Ausnahmen. Die praktische Ärztin unserer People-Chefin Johanna Jenner etwa. Sie betrachtete ihre Patientin als Ganzes und wurde so zur „Energietankstelle, die ich brauchte, die jeder braucht", ist Johanna überzeugt. „Im Leben muss man genug alleine bewältigen. Es ist schön, Unterstützung zu bekommen und sich stärken zu lassen, um mit (Alltags-)Problemen leichter fertig zu werden."

Ähnlich sieht das auch Beauty-Redakteurin Katharina Krcal: „Manche Phasen im Leben sind einfach leichter zu bewältigen, wenn einem jemand professionell zur Seite steht." Wenn sie zu ihrer Holistic Pulsing-Session geht, „dann ist das für mich wie eine kleine Auszeit. Ich bin weg von den Problemen des täglichen Lebens - wie ein Kind, wenn es im Leo ist. Ich bin geschützt und kann in Ruhe alle Aspekte meines Lebens wieder ordnen".

Kein Genierer
Ob andere nachvollziehen können, worauf wir schwören, ist Nebensache. Marion Genetti, stv. Chefredakteurin, ist überzeugt: „Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen, an die glaubt man einfach. Bei mir ist das die Astrologie." Die Sterne und Planeten, ist Marion sicher, beeinflussen unser Leben, aber auch unser Wesen und unsere Anlagen. „Und es gibt Menschen, die gelernt haben, diese Dinge zu deuten." Karin Resl etwa, die ihr schon in vielen Situationen mit Rat und Tat zur Seite stand. Da nimmt man skeptische Seitenblicke gern in Kauf.

Gut ist, was guttut
Aber darf eine Chefredakteurin zum Schamanen gehen - und das auch noch öffentlich bekannt geben? Diese Frage beschäftigt Sylvia Margret Steinitz nicht. „Der Core-Schamanismus wurde in über dreißigjähriger Forschungsarbeit von einem der führenden Anthropologen der USA erarbeitet und wird von Psychologen und Therapeuten rund um den Erdball in ihre Arbeit miteinbezogen", sagt sie. Aber das ist am Ende für sie nicht von Belang. Auch nicht, dass die WHO Schamanismus seit 2002 als ethnische Heilmethode anerkennt. „Ich habe damit einfach verblüffende Ergebnisse erzielt, die effektiv mein Leben verbessert haben. Das allein zählt bei unseren persönlichen Alternativmethoden." Was hilft, ist eben gut. Und schlechtmachen es nur die, die es noch nicht ausprobiert haben.

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