Hilfe bei Depression

Anlaufstellen für Betroffene und deren Angehörige, sowie Literatur zum Nachlesen.

Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter
Die Plattform vereint 83 Selbsthilfegruppen in ganz Österreich, bietet Online-Beratungen und Seminare. Nächster Workshop-Termin: 6. April. Thema: Ermutigung zum aufrechten Gang - Empowerment für und durch Angehörige. Anmeldung und Infos:Bernardg. 36/4/14, 1070 Wien, Tel.: 01/526 42 02.

aha! Salzburg
Im Programm: wöchentliche Sprechstunden für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen, Gruppengespräche. Außerdem gibt es spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche, deren Eltern unter psychischen Erkrankungen leiden.Lessingstraße 6, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/88 22 52-16;

Kriseninterventionszentrum
Bietet telefonische und persöliche Beratungen, Kurztherapien und medizinische Hilfe für Menschen in Krisensituationen. Erstgespräche können ohne Voranmeldung geführt werden. Lazarettgasse 14A/Ebene 02, 1090 Wien, Tel.: 01/406 95 95

Bündnis gegen Depressionen
Auf der Website finden sich Literatur, Know-how zu Depressionen und Adressen für Betroffene und Angehörige - in Tirol, der Steiermark, Kärnten, Wien und NÖ.

Psychnet
Der Berufsverband österreichischer PsychologInnen verfügt über eine riesige Datenbank mit Experten und Anlaufstellen in ganz Österreich.

Lot - Institut für Psychotherapie
Wiens erstes privat geführtes Institut für Psychotherapie mit acht Therapeuten hat im März 2010 eröffnet und will mit zentraler Lage, langen Öffnungszeiten und regelmäßigen Open Days gegen die Schwellenangst und Stigmatisierung psychischer Krankheiten angehen. Therapiestunden Montag bis Freitag 8 - 21 Uhr, Samstag 9 - 18 Uhr. Mariahilfer Straße 1 b / 16, 1060 Wien, Tel. 01/581 03 59

Büchertipps

Matthew Johnstone: Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Antje Kunstmann-Verlag. € 15,40.
Autor und Grafiker Matthew Johnstone war selbst depressiv. Seine Frau Ashley war in dieser Zeit eine große Stütze. Ihre Erfahrungen geben sie nun im toll gezeichneten Ratgeber weiter. Ersetzt keine Therapie, bietet aber viele praxisnahe Tipps.

Depressionen. Die Krankheit erkennen. Medikamente und andere Therapien. Hilfe für betroffene Angehörige. Herausgeber: Wenzel Müller. Erschienen im Verein für Konsumenteninformation, € 14,90. Bestellung unter Tel.: 01/58 87 44
Ein guter und leicht lesbarer Einstieg, um aktuelle Infos über Krankheit und Therapien zu erhalten, inklusive Adressen.

Jeanette Bischkopf: So nah und doch so fern. Mit depressiv erkrankten Menschen leben. Verlag: Balance, € 15,40.
Die Autorin war jahrelang in der Angehörigenberatung tätig und verrät, wie das Umfeld die eigene Rolle und Verantwortung als Partner, Kind oder Freund finden kann. Denn nur wer für sich selbst gut sorgt, kann dem Erkrankten eine Stütze sein.

Borwand Bandelow: Wenn die Seele leidet. Rowohlt 2010, € 20,60. Ein gut geschriebenes, soeben erschienenes Grundlagenwerk über die häufigsten psychischen Erkrankungen inklusive Diskussion über Therapien und ihre Erfolgsaussichten. Absolut geeignet für Laien.

David Servan-Schreiber: Die Neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente. Goldmann Taschenbuch, € 10,30.
Der Neurologe und Psychiater David Servan-Schreiber stellt Behandlungsmethoden vor, die die das „emotionale Gehirn" und seine Selbstheilungskräfte mobilisieren sollen - ein durchaus umstrittener Ansatz, eher für Menschen mit leichteren Depressionen geeignet.

 

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