Hilfe bei Allergien

Harmlose Stoffe wie Blütenpollen, Nahrungsmittel oder etwa Insektengift können heftige Reaktionen auslösen – und zwar dann, wenn der Körper diese als gefährliche Fremdstoffe einstuft und versucht sie abzuwehren. Wann jedoch ist schnelles Handeln gefragt und wann kann mit einem Arztbesuch zugewartet werden?

Wer merkt, dass er auf Nahrungsmittel, Pollen oder sonstige Stoffe allergisch reagiert, landet früher oder später auf alle Fälle beim Arzt. Denn eine solche Allergie oder Intoleranz gehört auf jeden Fall unter ärztliche Kontrolle, von selbst verschwinden diese nie. Im Gegenteil, Zuwarten macht die Situation meist nur noch schlimmer. Manchmal ist nach erfolgter Diagnose eine Umstellung der Ernährung notwendig wie bei Histamin-, Laktose- oder Fructoseintoleranz, in anderen Fällen kann eine Therapie die Allergie lindern, wie bei Pollen. Bei Insektengiftallergien kann die Mitnahme von Notfallmedikamente lebensrettend sein.

Reanimation.

Erste Hilfe im Notfall

In Akutsituationen kann abhängig von den Beschwerden häufig schnelles Handeln gefragt sein. Vor allem, wenn sich die Beschwerden innerhalb von kurzer Zeit verschlimmern.

  • Schwellungen: Wenn diese weniger als zehn Zentimeter umfassen, sind meist nicht so dramatisch. Bei Arealen mit mehr als zehn Zentimetern Durchmesser oder bei Schwellungen im Gesicht ist hingegen Vorsicht angesagt. Vor allem am Kopf können dann in einigen Fällen die Atemorgane betroffen sein. Kühlpackungen verschaffen Linderung. Treten diese Beschwerden im Rachen auf, kann es helfen an Eiswürfeln zu lutschen.
  • Symptome am ganzen Körper: Treten innerhalb weniger Minuten Reaktionen am ganzen Körper wie Juckreiz, Rötung, Nesselfieber, Schwellungen bei den Augen oder den Lippen sowie Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot und Schwindel auf, ist ebenfalls erhöhte Vorsicht gefragt. Bei Atemnot, Schwindelgefühlen, Übelkeit oder Erbrechen heißt es sofort den Notruf unter 144 oder 112 zu verständigen. Bewahren Sie selbst Ruhe und leiten Sie Betroffene an ruhig weiterzuatmen.
  • Allergischer Schock: Fällt innerhalb kurzer Zeit der Blutdruck schnell ab, ist die Blutversorgung von lebenswichtigen Organen gefährdet, der Kreislauf kippt. Die Folge: ein allergischer Schock. Dann heißt es sofort den Notruf unter 144 oder 112 anrufen.

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Was tun bei Bewusstlosigkeit?

  • Durch Ansprechen überprüfen, ob der oder die Betroffene bei Bewusstsein ist. Überprüfen Sie ebenfalls Atmung und Puls.
  • Leute in der Umgebung um Mithilfe bitten. Sprechen Sie konkret Menschen an und bitten Sie diese, Sie zu unterstützen.
  • Bei normaler Atmung Betroffene in die stabile Seitenlage bringen.

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