High Heels tragen ohne Schmerzen. Geht das?

Hohe Absätze können eine Tortur sein. Wir haben die besten Tricks gegen schmerzende Füße gesammelt, die deine High Heels endlich bequemer machen.

High Heels Schmerzen

High Heels sollen Beine sofort länger aussehen lassen, unsere Haltung anmutiger und die Schritte graziler machen. Doch die paar Zentimeter Beinillusion werden nicht selten mit stechenden Druckstellen, Blasen und Fußschmerzen bestraft. Man kann es drehen und wenden wie man will: High Heels sind eben einfach nicht so bequem wie Sneaker. Und sie werden es auch nie werden. Allerdings lässt sich das Leid deutlich mindern – und zwar mit diesen High Heels Hacks für einen entspannten Auftritt.

Die besten Tricks gegen High Heel Schmerzen

+ Hochwertige Hacken: Ja, es lohnt sich in gute Schuhe zu investieren. Qualität erkennt man dabei aber nicht allein am Preis oder Label, sondern daran, dass echtes Leder verarbeitet wird. Leder ist nämlich weich genug, um beim Tragen nachzugeben und scheuert daher insgesamt weniger als Kunststoff. Hochwertige Schuhe haben überdies einen Leisten, der so verarbeitet ist, dass das Körpergewicht gleichmäßig auf der ganzen Fußsohle lastet, um einem vorschnellen Ermüden sowie Druckstellen vorzubeugen. Erkennen kann man eine solche Verarbeitung daran, dass der Absatz mittig unter der Ferse angebracht ist, anstatt zu weit hinten oder vorne.

+ Eine Frage des Trainings: Je geübter du auf hohen Schuhen bist, desto graziler ist dein Gang und desto schmerzfreier ist das Tragen, da sich Waden und Füße mit der Zeit muskulär auf die veränderte Belastung einstellen. Übe das Tragen von High Heels also ruhig hin und wieder zuhause. Vor allem das Laufen auf neuen Schuhen muss geprobt werden.

+ Tapen statt leiden: Laufsteg-Models schwören auf diesen Trick: Sie tapen den dritten und vierten Zeh (vom großen Zeh aus betrachtet) mit medizinischem Tape vorsichtig aneinander. Diese Verbindung erzeugt eine zusätzliche Stabilität, sodass man nicht nur sicherer steht, sondern auch die Fußmuskulatur weniger verkrampft und das High-Heels-Tragen deutlich relaxter wird.

+ Guter Grund: Nicht nur die Qualität des Schuhs entscheidet über den Komfort, sondern auch die Beschaffenheit des Untergrunds, auf dem man läuft oder steht. Dabei gilt: je weicher der Boden ist, desto geringer ist die Stoßbelastung für den Fuß - und desto bequemer fühlen sich schließlich auch die Schuhe an. Teppichboden eignet sich für einen Abend auf High Heels daher deutlich besser als harte Böden (z.B. Parkett oder Fliesen). Auf Asphalt Laufen ist auch eine Qual und kann die Absätze ruinieren. Nicht umsonst nennt man manche High Heels für besondere Anlässe auch "Taxischuhe".

+ Schutzschicht:Schützende Sprays wie PreHeels sind wie ein unsichtbarer Schutz, der sich um die Haut legt und vor Irritationen und Blasen an den Füßen schützt. Unseren Testbericht dazu, liest du hier.

+ Gelkissen wirken dämpfend: Kleine Kissen aus weichem Gel, die sich in die Ballenfläche des Schuhs kleben lassen, gibt es in jeder Drogerie. Am besten stattest du jedes Paar deiner High Heels mit diesen weichen Wunderkissen aus. Das Gel federt Stoßwirkungen und Körpergewicht ab und macht das High Heels Tragen so deutlich angenehmer.

+ Tigerbalm als Refresh: Tigerbalsam ist eine chinesische Fettpaste aus einer Kräuter-Mixtur, die nicht nur bei Verspannungsschmerzen und Erkältungen hilft, sondern gegen schmerzende Füßen. Einfach zwischendurch auf die Sohlen schmieren, die Füße kurz und kräftig massieren und wieder in die Heels schlüpfen. Der Kräuter-Balm wirkt erfrischend und durchblutungsfördernd. Mit diesem Extra an Pflege und dem zusätzlichen Energie-Kick hältst du es auf deinen Lieblingsheels (fast) ewig aus.

+ Botox gegen die Schmerzen? In den USA lässt sich seit Jahren ein fragwürdiger Trend beobachten: hier lassen sich einige High-Heel-Liebhaberinnen die Fußballen mit Botox behandeln, um damit den Schmerz beim Tragen der hohen Schuhe nicht mehr spüren zu müssen. Das ist nicht nur schräg, sondern kann auch gefährlich sein. Schließlich melden sich die Füße nicht umsonst mit Schmerzen. Wer auf seine High-Heels daher nicht verzichten mag, kann mit kleinen Helferlein ab und zu nachhelfen und sich dadurch lästige Nebenwirkungen ersparen. Trotzdem gilt auch hier: die Dosis macht das Gift. Und manchmal sollte man einfach lieber auf seinen Körper hören und zu flachen Schuhen greifen.

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