Hibiskus

Sie sind die Farbtupfer im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse: Hibisken. Ihre großen, trichterförmigen und exotisch wirkenden Blüten sorgen derzeit in unzähligen Farbvarianten für Sommerlaune. Wir verraten Ihnen die wichtigsten Pflegetipps.

Wer sich einen Hibiskus zulegen will, hat die Qual der Wahl. Es gibt mehr als 200 verschiedene Arten, die sich durch ihre Form, Farbe und Größe unterscheiden. Hibisken sind auch als Eibische bekannt und gehören zur Familie der Malvengewächse.
Je nach Sorte, kann der Hibiskus als Kübel-, Zimmer- oder Gartenpflanze gehalten werden. In heimischen Gartencentern finden sich vor allem winterharte Strauch- und Garteneibische, Sumpf- und Mandeleibische oder Roseneibische, die auch als Zimmer-Hibisken bekannt sind.

Standort
Egal ob im Zimmer, am Balkon oder auf der Terrasse, der Hibiskus fühlt sich an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Standort besonders wohl.
Der Garten- bzw. Straucheibisch verträgt Frost und kann auch im Garten oder am Balkon überwintern. Er kann in die Erde gesetzt oder als Topfpflanze gehalten mehr als einen Meter hoch werden. Bei richtiger Pflege blüht er den ganzen Sommer lang.
Für den Gartenhibiskus im Topf sollte im Frühjahr bereits der ideale Standort gefunden werden, da er zur Blütezeit nicht mehr bewegt werden sollte. Die empfindlichen Blüten fallen sonst leicht ab.
Rosenhibiskus eignet sich als Zimmerpflanze, kann aber von Mai bis Oktober ins Freie gestellt werden. Frost verträgt diese Art allerdings nicht, überwintern sollte er deshalb an einem hellen Standort in der Wohnung. Auch bei Rosenhibiskus gilt: Viel Licht, aber kein Wind, bei optimalen Bedingungen blüht er von Frühjahr bis Herbst.

Pflege
Eines haben alle Hibiskussorten gemeinsam: Während der warmen Jahreszeit benötigen sie besonders viel Wasser. Die Erde sollte stets feucht, jedoch nicht nass sein, da die Pflanze keine Staunässe verträgt. Im Sommer freuen sich Hibisken außerdem über Dünger, der alle zwei Wochen zugefügt werden kann. Im Winter müssen die Pflanzen seltener bewässert werden.
Außerhalb der Blütezeit kann der Gartenhibiskus ein Mal pro Jahr leicht zurückgeschnitten werden, dann behält er seine buschige Form. Die abgeschnittenen Triebe können als Stecklinge verwertet werden.

... der Hibiskus seinen Ursprung in Südostasien hat?

... Hibiskusblüten auch zur Herstellung von Tee verwendet werden?

... Hibiskusblüten ein beliebtes Motiv für Hawaii-Hemden sind?
 

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