Hey, Mister Deejay!

Man muss kein Instrument spielen, um eine höllisch gute Platte zu machen. DJ Hell bedient einfach die richtigen Regler.

Man muss kein Instrument spielen, um eine höllisch gute Platte zu machen. DJ Hell bedient einfach die richtigen Regler.

Redaktion Julia Wagner Fotos Dirk Merten; Matt Irwin; Olaf Heine; beigestellt

Der deutsche Schauspieler Ben Becker ist einst in der Münchner Diskothek P1 auf DJ Hell zumarschiert, um ihm zu sagen: „Ich will, dass du auf meiner Beerdigung spielst.“ Das war vor fünf Jahren und Becker ist nach wie vor recht munter – aber Begegnungen wie diese hat DJ Hell ständig. Das mag daran liegen, dass viele in einen tranceartigen Zustand kommen, wenn der 46-Jährige auflegt. Oder auch daran, dass Helmut Josef Geier alias DJ Hell nun mal schlicht der Grandseigneur des Technos ist und sein Name seit 30 Jahren für den Sound of Munich steht. Und weil er sich nichts mehr beweisen muss, hat er sich für sein neues Album Teufelswerk, das er mit Größen wie Bryan Ferry und P. Diddy produziert hat, auch viel Zeit gelassen. Was dabei herausgekommen ist, beschreibt er selbst am besten: „Die Platte spiegelt meine persönliche Musikgeschichte. Ich kann tatsächlich sagen: Besser kann ich es nicht machen.“ Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

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