Hexentanz

Viele groß wachsende Gehölze lassen sich durch gekonnten Schnitt in gewünschte Gestalt bringen.

Viele groß wachsende Gehölze lassen sich durch gekonnten Schnitt in gewünschte Gestalt bringen. Die Erziehung mit der Schere schafft Kugel-, Kegel-, Schirm- oder Bonsaiformen – ein besonderer Blickfang für jeden Garten.

Schon der Name „Hexentanz“ macht neugierig. Seine Hauptdarstellerinnen sind ganz besondere Gehölze, die durch vollendeten Formschnitt und bizarren Wuchs an die Gestalt von Hexen erinnern und im Garten zu tanzen scheinen. Als Star der Damenriege präsentiert sich eine vierzigjährige Österreichische Schwarzföhre, ein äußerst wertvoller „Riesenbonsai“ von acht Metern Höhe und Breite. Eine knorrige Hängeblutbuche mit rotem Laub und drei Hainbuchen, die seit frühester Jugend zu eigenwilligen „Hexenbesen“ erzogen wurden, sorgen für weitere ungewöhnliche Effekte. Ein verschlungener Weg, gebaut aus Granit und Klinkersteinen, windet sich wie eine Schlange durch den Garten. Leuchtende Staudenbeete in Rottönen mit Purpurglöckchen, roten Pfingstrosen, rotem Storchenschnabel und rotlaubigen Gräsern sowie Hexenkräutern und Zauberpflanzen wachsen zu Füßen der großen Gehölze. Ein rotblättriger Trompetenbaum, Teufelsspieren und der sehr selten anzutreffende rotlaubige Holunder werden dem Namen des Gartens ebenfalls gerecht.



„Hexentanz“ ist eine Idee von Gärtner Starkl. Der Baumschulspezialist Anton Starkl zeigt hier seine Vorliebe für die Kunst des ungewöhnlichen Formschnitts, eingebaut in humorvolle Gestaltungen.

 

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