Hexenschuss

Rückenprobleme sollten keineswegs ignoriert werden, denn sie zählen mittlerweile zu den gängigsten Volksbeschwerden. Hören Sie auf Ihren Körper und beugen Sie vor.

Ständiges, falsches Sitzen in Kombination mit mangelnder Bewegung führt zu einer der heutzutage geläufigsten Krankheitsbilder: Rückenschmerzen.

Eine kurze, ruckartige Bewegung sorgt bereits für einen blitzartigen, stumpfen Schmerz in der Wirbelsäule? Der Notleidende kann dann oftmals keine geeignete und für ihn angenehme Position einnehmen.

Meist sind diese kurzartigen Beschwerden harmlos; dennoch: Ignorieren Sie diese nicht gänzlich, vor allem dann nicht, wenn sie in einem regelmäßigen Intervall auftreten!

Die häufigste Ursache für Schmerzen in der Lendenwirbelgegend ist der sogenannte Hexenschuss, auch Lumbago genannt. Dieser wird durch eine Reizung des sich im Rückenmark befindenden Ischiasnerv erzeugt.

Die Rückenmuskulatur wird häufig durch schlechte Sitzhaltung und wenig Sport geschwächt, aber auch Übergewicht spielt eine gewisse Rolle und trägt zur Verschlechterung bei.

Hilfe, der Rücken streikt!

Komplette Bettruhe ist nicht empfehlenswert, da die Muskeln somit in Standby-Modus schalten und eine schlechtere Durchblutung erfolgt.

Falls Sie dennoch das Bedürfnis haben sich hinzulegen, dann sorgen Sie dafür, dass die Wirbelsäule gerade ist und Ihre Beine angewinkelt sind - das entlastet die Wirbelsäule.

Behandlungsmöglichkeiten für Zuhause finden Sie auf Seite 2!

Die gängigsten Auslöser eines Hexenschusses:

  • Kälte
    Verkühlung
    ruckartige Bewegungen, insbesondere durch beugen und bücken
    Sturz
    Luxation
    schwere körperliche Tätigkeiten
  • Behandlungsmöglichkeiten für Zuhause

    Wärmen Sie die Rückenpartie entweder mit einer Wärmeflasche, Heiz- oder Moorkissen. Weitere Möglichkeiten sind Wärmepflaster (in der Apotheke erhältlich) oder Infrarot-Lampen.

    Falls Sie Wärme als eher unangenehm erachten, bzw. zu Missbehagen führt, dann können diese Behandlungsmethoden auch kalt eingesetzt werden. Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut.

    Eine leichte Massage ist ebenfalls empfehlenswert, da der Muskel entspannt und sich eventuelle Verkrampfungen leichter lösen können.

    Lassen die Schmerzen etwas nach und ist eine Fortbewegung erneut möglich, dann versuchen Sie sich ein wenig zu bewegen, beispielsweise durch einen Spaziergang an der frischen Luft, und nehmen Sie anschließend ein heißes Bad.

    Tritt in den darauffolgenden Tagen jedoch keine Besserung auf, dann ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der Ihnen entweder Schmerzmittel verschreibt, eine Spritze setzt, oder eine Überweisung zum Orthopäden oder Physiotherapeuten ausstellt.

     

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