Heilen mit Mudras

Madonna macht sie und auch Bill Gates ist schon dabei gesehen worden: Beim Praktizieren von Mudras, also Yoga mit den Fingern. Auf Deutsch übersetzt heißt Mudra „das, was Freude bringt“. Was sie bedeuten und was sie bringen. Plus: Die besten Mudras für den Alltag.

Mudras, also Gesten mit den Händen, gibt es auf der ganzen Welt. Aber speziell im Hinduismus und im Buddhismus werden diese gemacht, um gesundheitliche Wirkungen zu erzielen. Dabei wird wie bei der Reflexzonentherapie davon ausgegangen, dass jede Zone auf der Hand einem bestimmten Bereich des Körpers zugeordnet wird. Wer weiß, wo er drücken muss, kann so Alltagswehwehchen behandeln.

Mudras sind praktisch, weil sie überall ausgeübt werden kann, da man sich dazu weder aufwärmen noch umziehen muss. Natürlich ersetzen sie keinen Besuch beim Arzt, aber einen Versuch mit diesen zu heilen, ist es allemal wert. Der Druck sollte dabei nicht zu stark sein. Die einzelnen Positionen kann man je nach Zeit, Lust und Leidensdruck zwischen einer und 15 Minuten halten. Dabei sollte man ruhig ein- und ausatmen.

Die besten Mudras

Mudra für mehr Energie:

Die Spitzen von Zeigefinger und Daumen aneinanderlegen und ein Rad formen. Die Hände liegen auf den gekreuzten Beinen. Kann links, rechts oder mit beiden Händen durchgeführt werden.

Lebensmudra:

Die Spitzen von Daumen, Ring- und kleiner Finger aneinanderdrücken. Die restlichen Finger sind gestreckt. Stärkt Herz, Nerven und verbessert die Gesundheit.

Mudra für eine bessere Konzentrationsfähigkeit:

Bei der linken Hand Spitzen von Daumen und kleinen Finger aneinander drücken, bei der rechten Hand Daumenballen auf das zweite Glied des Zeigefingers pressen.

Noch mehr Mudras finden Sie auf Seite 2...

Mudra gegen Unruhe:


Die Spitzen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger auf den Daumenballen drücken, der kleine Finger bleibt gestreckt. Kann rechts, links oder mit beiden Händen durchgeführt werden.

Liebes-Mudra:


Daumenspitze an das zweite Glied des Ringfingers (ein bisschen Richtung Mittelfinger versetzt) drücken, den Ringfinger auf den Daumen legen. Kann rechts, links oder mit beiden Händen durchgeführt werden. Dieses Mudra soll die Beziehungsfähigkeit stärken.

Mudra gegen Heißhungerattacken:


Daumen auf das zweite Glied des Mittelfingers drücken. Kann rechts, links oder mit beiden Händen durchgeführt werden. Soll den Magen beruhigen und Stress abbauen.

Mudra zur Entspannung:


Kleiner Finger, Ringfinger und Mittelfinger miteinander verschränken, die Zeigefingerspitzen beider Hände aufeinander legen, die daumen sind gekreuzt.


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