Habe ich alles, was mein Baby braucht? Die große Checkliste

Die 6 wichtigsten Baby Basics, die bei der Erstausstattung nicht fehlen dürfen.

Die Geburt des Babys steht knapp bevor, alle Vorbereitungen sind getroffen und die pure Vorfreude auf das neue Glück hat die Oberhand gewonnen. Trotzdem kommen immer wieder Zweifel auf, ob für den Empfang zu Hause auch wirklich für alles gesorgt ist. Die österreichische Babyartikel-Marke MAM fasst daher die 6 wichtigsten Baby Basics zusammen, die bei der Erstausstattung nicht fehlen dürfen.

Habe ich alles, was ich brauche? Wie viele Söckchen benötige ich direkt nach der Geburt und woran muss ich denken, wenn ich mit dem Baby unterwegs bin? Oder habe ich schon viel zu viel organisiert, was sich im Nachhinein als überflüssig herausstellt? Bei den Vorbereitungen für den Familienzuwachs benötigt man meist ein großes Organisationstalent, strukturiertes Denken und einen klaren Kopf – oft gar nicht so leicht, denn man möchte sich einfach nur auf die gemeinsame Zukunft freuen.

1: Des Babys erste Kleider

Das erste, was das Baby braucht ist Kleidung. Deshalb sollte sich eine Grundausstattung bereits vor der Geburt im Kleiderschrank und auch in der Reisetasche für das Krankenhaus befinden. Am wichtigsten ist eine ausreichende Anzahl an Bodies. Da sie am häufigsten gebraucht und deshalb schnell schmutzig werden, sollte man rund acht Stück bereithalten. Abhängig von der Jahreszeit benötigt man außerdem eine dünne oder dickere Haube, lange Hosen, Strampelanzüge, Pullover, Westen und Jäckchen. Mit jeweils zwei bis vier Stück in den Größen 56 und 62 ist man in den ersten Wochen auf der sicheren Seite. Am besten eignen sich Naturfasern, wie atmungsaktive Baumwolle, Seide oder Wolle. Letztere beiden nehmen den Schweiß gut auf und Baumwolle ist sehr strapazierfähig. Meiden sollte man hingegen Kunstfaserstoffe, da sie nicht luftdurchlässig genug sind und die Hitze stauen. Außerdem sollte man beim Kauf der Kleidung darauf achten, dass sie möglichst wenige Knöpfe und Reißverschlüsse hat.

2: Das sichere Plätzchen zum Schlafen

Damit das Baby sich von Beginn an wohl fühlt und in den ersten Wochen gut schlafen kann, braucht es einen gemütlichen und vor allem sicheren Schlafplatz. Ein Kinderbett mit Matratze und wasserundurchlässigem Matratzenschoner sowie Leintücher, Bettwäsche und ein Schlafsack gehören hier zur Grundausstattung. Außerdem sollten ausreichend Schnuller parat liegen – nicht nur beim Bettchen, sondern auch am Wickelplatz und im Kinderwagen. Wer nicht zusätzlich Geld für ein Babyphone ausgeben möchte, kann sich auch kostenlos die Babyphone App von MAM herunterladen, mit der man den Schlaf des Babys überall und zuverlässig überwachen und sogar mit ihm sprechen kann. „Da Babys in den ersten Wochen noch keinen gewohnten Schlafrhythmus haben, sollte man dafür sorgen, dass das Zimmer jederzeit abgedunkelt werden kann, zum Beispiel mit dicken Vorhängen oder Verdunkelungsrollos“, empfiehlt Hebamme Traude Trieb. Eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen sollten außerdem immer bereit liegen, falls das Baby Bauchschmerzen plagen. Je nach Geschmack und Bedarf kann das neue Schlafnest mit Spieluhren, einem Mobile, Kindertapeten und Schlaflichtern aufgerüstet werden. Achtung: Kuscheltiere, Polster und Co. haben aufgrund der Erstickungsgefahr in Babys Bettchen keinen Platz.

3: Sauber und rein: Die richtige Pflege

Zu einem perfekt ausgestatteten Wickelplatz gehören eine Wickelkommode oder ein Wickelaufsatz, eine Auflage sowie eine kleine Badewanne oder ein Badeeimer. „Um die Temperatur des Wassers im Griff zu haben, sollte man immer ein eigenes Thermometer in der Nähe haben, um nicht weggehen zu müssen, wenn das Baby auf der Wickelkommode liegt. Das Badewasser sollte sich warm, aber nicht heiß anfühlen und ungefähr 38 Grad Celsius betragen“, so Traude Trieb. Ausreichend Einwegwindeln und Spuckwindeln sowie ein paar Handtücher mit Kapuze sollten auch immer griffbereit sein. Für die richtige Pflege eignen sich Babyöl, Wundcreme, Feuchttücher und ausreichend Waschlappen.

4: Wenn der Hunger kommt

Bei so vielen neuen Eindrücken kommt sehr schnell der erste große Hunger. Zur Grundausstattung für das Stillen gehören Spucktücher, Stilleinlagen, ein Still-BH, eventuell ein Stillkissen sowie eine Milchpumpe für den Notfall. Ansonsten sollte man sich einen ersten Vorrat an Säuglingsnahrung, Babyfläschchen, eine Flaschenbürste sowie eine Thermosflasche für abgekochtes Wasser zulegen. Besonders in den ersten Lebensmonaten eignen sich selbststerilisierende Anti Colic-Fläschchen, da sie Säuglingskoliken nachweislich reduzieren und ganz unkompliziert in der Mikrowelle keimfrei gemacht werden können.

5: Unterwegs mit dem Baby: Sicher von A nach B

Der erste Ausflug naht? Dann darf ein Kinderwagen nicht fehlen. Alternativ kann man auch ein Tragetuch aus Baumwolle oder eine Babytrage verwenden. Je nach Jahreszeit sollte man darauf achten, einen warmen Fellsack und Fäustlinge für den Winter, einen Sonnenschirm für den Sommer sowie einen Regenschutz für den Kinderwagen mitzunehmen. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sind eine Babyschale und später ein Kindersitz unbedingt Pflicht. Nicht zu vergessen: Bei der Verwendung von Babyschalen vor der Fahrt den Beifahrer-Airbag ausschalten oder sich bei größeren Kindern über den Wirkungsbereich des Airbags informieren. Die sicherere Variante ist, das Baby auf dem Rücksitz anzuschnallen.

6: Spiel und Spaß muss sein

Genügend Spielsachen bekommt man bei den ersten Besuchen von Familienmitgliedern und Freunden schneller als man denkt. Für den Anfang genügen eine Spieluhr, eine Krabbeldecke und eventuell ein paar kuschelige Stofftiere. „Unbedingt beachten sollte man, dass die ersten Spielsachen keine Kleinteile an sich haben, die sich lösen und verschluckt werden können. Außerdem darf man das Baby nie unbeaufsichtigt mit Spielsachen allein lassen“, warnt Traude Trieb.

 

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