Gute Neuigkeiten: 3 schöne Dinge, die abseits von Corona grad in der Welt passieren

Weil wir vermutlich alle gerade ein paar Good News gut brauchen können.

Good News

Soviel vorweg: Corona ist scheiße, für manche Teile der Gesellschaft lebensbedrohlich und kein "Aber es tut doch wenigstens dem Klima so gut" kann das aufwiegen.

Aber: Trotzdem passieren da draußen auch gerade ein paar sehr gute Dinge – und unserer mentalen Gesundheit tut’s bestimmt gut, mal ein bisserl was Positives zu lesen. We've got you covered:

1. In Amsterdam werden die Boote schon Jahre vor einem offiziellen Dieselverbot elektrisch betrieben

Amsterdams neu gewählter Bürgermeister der grünen Partei hat es sich zum Ziel gesetzt, dass künftig alle Boote der Stadt dem Klima zuliebe elektrisch betrieben werden. Die Stadt plant deshalb, Dieselmotoren noch vor 2025 zu verbieten - und die Bootsbesitzer*innen zeigen sich äußerst kooperativ: Die Handelsflotte der Stadt sei diesem Ziel bereits sehr nahe. Laut der Nachrichtenagentur Reuters erfüllen 75 Prozent der 550 Handelsschiffe der Stadt bereits die emissionsfreie Regelung. Bis Ende 2021 sollen außerdem 100 weitere Bootsladestationen installiert werden.

2. Mehr Diversität bei Balletschuhen

Hautfarbe ist nicht gleich Hautfarbe – das scheint ein Hersteller von Ballettschuhe nun endlich erkannt zu haben. Bisher waren die Tanzschuhe meist rosa oder in der Hautfarbe von Weißen Tänzer*innen. Nun produziert ein britischer Hersteller die Schuhe in verschiedenen Farben für unterschiedliche Hauttöne – ein Zeichen für mehr Diversität!

3. Dutzende Blauwale in der Antarktis gesichtet – zum ersten Mal seit dem Walfangverbot in den 1980ern

Bevor die Population von Walen durch den Walfang zurückging, war die Küste der Antarktis ein wichtiges Nahrungsgebiet für Buckelwale und Blauwale. Nun scheinen die Blauwale endlich dorthin zurückgekehrt zu sein. Forscher*innen der British Antarctic Survey berichten, dass sich die Tiere von dem Walfang – der zu einem Verlust von 97 Prozent der Arten (!) führte – langsam erholen. Noch 2018 verzeichnete die Forschungsmission nur eine einzige Sichtung und akustische Signale von Blauwalen, heuer wurden schon 36 Sichtungen von 55 Blauwalen registriert. "Für eine so seltene Art ist dies eine noch nie dagewesene Anzahl von Sichtungen und lässt vermuten, dass die Gewässer dort ein wichtiger Sommererfrischungsort für diese seltene und wenig bekannte Art bleiben", heißt es in der Pressemitteilung auf der Webseite des BAS.

Die Expedition 2020 fand auch Hinweise auf etwa 20.000 Buckelwale und mehrere seltene Südliche Glattwale konnten per Satellit verfolgt werden. "Nach drei Jahren Vermessungen sind wir begeistert, wieder so viele Wale hier fressen zu sehen", so Dr. Jennifer Jackson, Teamleiterin und Walbiologin der BAS. "Dies ist ein Ort, an dem sowohl der Walfang als auch die Robbenjagd in großem Ausmaß durchgeführt wurden. Jetzt ist klar, dass der Schutz vor dem Walfang funktioniert hat und Wirkung zeigt."

 

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