Guido Maria Kretschmer nähte erstes Stück für seine Mutter

Was der Star-Designer damals genäht hat und worauf man sich in seiner neuen Sendung freuen kann.

Modestar Guido Maria Kretschmer hat als Kind das erste Designerstück seines Lebens für seine Mutter genäht. "Eine mintgrüne Weste mit einem komischen Muster, muss ich zugeben. Mit braun eingefassten Paspeln. Das war schon nicht unkompliziert", sagte Kretschmer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Vorgeführt wurde das Stück damals allerdings noch nicht auf einem klassischen Laufsteg. "Die hat meine Mutter stolz auf dem Schützenfest getragen. Ich glaube, sie hat es irgendwann ganz dezent entsorgt, aber ich habe es für sie genäht. Nachher wurde es besser, da kamen die ersten Aufträge. Erstaunlicherweise war ich immer schon relativ geschäftstüchtig, auch als Kind."

Er habe damals das Gartenhaus als "Guidos Nähstube" zur Verfügung gestellt bekommen. "Dann saß ich da mit den Frauen, hab viel geändert, Karnevalskostüme genäht, irgendwann auch die ersten Röcke. Da war ich sozusagen schon ein kleines Unternehmen." Kretschmers neue Vox-Show "Geschickt eingefädelt" startet am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr. Ausnahmsweise kein neues Gesangsgenie, sondern ein Schneidertalent wird dort gesucht: Wer sich für Textilien interessiert, ist bei Guido Maria Kretschmers neuer Show gut aufgehoben.

Der talentierteste Hobbynäher bekommt als Belohnung eine Einladung an die Ecole de la Chambre syndicale de la couture parisienne, an der auch schon Ikonen wie Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent ihr Handwerk gelernt haben.


 

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