Gspusis in Zeiten von Corona? Das sind die Dating-Strategien der WIENERIN-Leserinnen

Daten in Zeiten von Corona - wie soll das gehen? Ihr habt eure Gspusi-Strategien in der Pandemie mit uns geteilt!

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Man kennt das ja: Da lernt man endlich eine interessante Person kennen und dann ist Pandemie und niemand darf mehr das Haus verlassen. Halt, was? Man kennt das nicht! Was zur Hölle passiert eigentlich gerade? Weil wir alle keine Ahnung haben, wie Dating im Social Distancing funktionieren soll, haben wir jene gefragt, die es wissen müssen: Euch!

Mögen die Erfahrungen der WIENERIN-Leser*innen für uns alle ein Quell der Inspiration sein:

Es gibt jene, die noch voller Hoffnung sind:

"Tatsächlich habe ich vor zwei Wochen einen tollen Typen auf Tinder (man mag es kaum glauben!) kennengelernt. Leider hat uns Corona einen ordentlichen Stich durch die Rechnung gemacht. Wir halten den Reiz mit (Video-)Telefonaten und Nachrichten aufrecht und hoffen, dass die Ausgangsbeschränkung nicht allzu lange dauert ;-)"

"Viel schreiben - treffen natürlich nicht, wenn das wirklich was ist, dann passt‘s auch danach und die Freude aufeinander ist umso größer! 🙂"

"Da man sich in der aktuellen Lage nur zuhause treffen kann (bin in Deutschland), ist das für mich beim Online Dating keine so günstige Alternative - vor allem, wenn man die Person nicht kennt und einschätzen kann. Der Richtige wird warten bis man sich an öffentlichen Plätzen wieder tummeln kann :)"

Oder sich zumindest pragmatisch mit der Situation abgefunden haben und auf bessere Zeiten warten:

"Whatsapp Videochat 😅"

"Video Date? 🙈"

"Erst im Herbst wieder :)"

"Wie’s aussieht im Herbst wieder :("

Und die, wo weder ein trauriges Emoji noch ein Kraftausdruck reicht:

"Mein Freund und ich waren eine Woche offiziell zusammen, als die Ausgehbeschränkungen gekommen sind und er ist außerdem in behördlich verordneter Quarantäne. Wir überleben mit Videoanrufen jeden Abend. Es ist scheiße."

"Gar nicht, er arbeitet im Krankenhaus 😔"

"Liegt auf Eis :-("

"Momentan gar nicht :("

Manche analysieren mögliche gesamtgesellschaftliche Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen:

"Ich habe immer sehr viel gedated (eher für casual sex) und habe das zur Zeit komplett auf Eis gelegt. Ich habe aber schon gemerkt, dass sich in den letzten Tagen viele Typen bei mir gemeldet haben, mit denen ich schon länger keinen Kontakt mehr hatte, um zu fragen, ob ich in Wien bin.
Ich würde auch eher eine alte Flamme neu aktivieren - da weiß man, was man hat und ist sich direkt schon irgendwie vertraut. Jede*r will weiterhin Sex haben - ich denke durch Corona wird das ganze Dating monogamer und verbindlicher. Man kann sich nämlich nicht mehr mit fünf unterschiedlichen Leuten treffen, sonder muss sich dann vielleicht auf eine Person festlegen, wenn man solidarisch Verantwortung übernimmt. Ich bin sehr gespannt!"

Und die, die verloren gegangene Romantikrituale wieder aufleben lassen wollen. Wenn das mal keine Inspiration ist:

"Liebesbriefe schreiben. Evtl mit Fotos drin."

 

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