Grüner Tee aus Japan

Bereit für eine meditative Reise? Dann beschreiten Sie mit uns den chadô, den japanischen Weg des Tees. Ein edler, stimulierender und gesundheitsfördernder Genuss, der vor langer Zeit nur den Samurai, der japanischen Aristokratie und den Zen-Priestern vorbehalten war.

729 wurde am japanischen Kaiserhof zum ersten Mal Tee getrunken. Waren es japanische Mönche, die das belebende Getränk von ihrer Studienreise mitgebrachten oder chinesische Meister, die die edle Pflanze nach Japan exportierten um sie gemeinsam mit ihren religiösen Lehren zu verbreiten? Beides ist möglich.


Green and Gorgeous. Getrunken um die Schläfrigkeit bei Meditationsübungen zu vertreiben, gereicht von einem Mönch und getestet vom Kaiser höchst persönlich, kam das Teetrinken bei der Aristokratie 815 kurzfristig groß in Mode.

Shôgun Minamotos Gesundheitselexier. Seine große Beliebtheit und die Entdeckung seiner Heilkraft verdankt der grüne Tee eigentlich dem Zufall: Erst als der Zen-Priester Eisai Shôgun Minamoto Sanetomo (1192-1219) grünen Tee ans Krankenlager schichte, wurde man seine gesundheitsfördernden Wirkung aufmerksam. Bald schenkten reisende Mönche Tee an Arme und Kranke aus. Bis zum heutigen Tag wird an Tempeln grüner Tee an Gläubige ausgeschenkt.

Der Siegeszug des grünen Tees in Japans (Kultur)Geschichte ist nicht nur auf sein reiches Aroma zurückzuführen, sondern auf die fachgerechte und höchst ästhetische Darreichung, der Teezeremonie. Keineswegs zum Alltagsleben gehörig und ähnlich einer zen-buddhistischen Meditationsübung. Die Teekunst ist eine an Regeln gebundene Kunstübung. Im Zentrum steht die Kommunikation zwischen der Teegesellschaft und de(r)m Teemeister(in).

Sie dürfen schlürfen! Unerlässlich für die Zubereitung des Tee in der Teezeremonie sind: Teeschale, Teelöffel aus Bambus oder Elfenbein, Matcha (ultrafeiner, grüner Pulvertee), ein Teebesen und ein Teetuch.

Der Teemeister rührt in rhythmischen Bewegungen den Pulvertee in eine Schale mit siedendem Wasser bis dieser sich - gleich einer Blüte - mit einer leichten Schaumkrone auflöst. Der Tee wird kniend in einem eigens dafür vorgesehenen Teeraum eingenommen, wobei die Reihenfolge der Gäste entscheidend ist. Tipp: Schlürfen ausdrücklich erlaubt!

Sencha: populärste Teesorte. 85 % des in Japan getrunkenen Grüntees ist Sencha.
Gyokuro: sehr stark im Geschmack, Topqualität.
Genmaicha: Mischung aus der günstigen Grünteesorte bancha und geschälten Reiskörnern.
Matcha: Pulvertee für die Teezeremonie. Ursprünglich aus China, im 12. Jahrhundert von Zen-Prister Eisai in Japan eingeführt. Man unterscheidet zwei Sorten Matcha: den dunkelgrünen koicha und den leichteren, hellgrünen usucha.
Aiya-Premium-Grüntees sind unter anderem erhältlich bei:

1.) Cha no Ma 1040 Wien, Faulmanngasse 7
2.) Meinl am Graben http://www.meinlamgraben.at Graben 19, A-1010 Wien
3.) Staudigl Reformhaus: http://www.staudigl.at/reformhaus/reformhaus.asp Wollzeile 25, A-1010 Wien

Jungbrunnen, Virenfeind, Entschlackungshelfer.
Bereits 1211 beschrieb der Zen-Priester Eisai das gesundheitsfördernde Potential von grünem Tee wie folgt: "Tee ist ein Wundermittel für die Gesundheit und kann das Leben verlängern. Wer Tee trinkt, hat ein langes Leben vor sich", schreibt er. Tatsächlich wissen wir heute, dass ein Tässchen Grüntee pro Tag nicht nur das Krebsrisiko und den Blutdruck senkt, sondern auch hilft, Körperfette zu verbrennen, Karies vorbeugt und die Immunabwehr stärkt.

Matcha - gesund, trendy, lecker.
Erst Anfang der 90er Jahre entwickelt sich auch in Europa japanischer Grüntee zum Trendgetränk. Wie aber gehen wir mit dieser neuen Form von Genuss um? Den außergewöhnlichen Geschmack des ultrafeinen Pulvertees Matcha, für die Teezeremonie verwendet wird, will erlernt sein. Seine Wirkung auch. Ein Energy Drink wie Espresso, der gleichzeitig beruhigt. Darüber hinaus ist er reich an Antioxidantien wie EGCG (Epigallacatechin Gallate) aus der Gruppe der Katechine und an Aminosäuren.

Bio-Power aus Japan. Das japanische Traditionshaus aiya - THE TEA, Marktführer im Bereich Matcha-Grüntee, ist seit 1888 tätig und weltweit der einzige Produzent, der seine erlesenen Produkte auch in Bio-Qualität anbietet und stolz darauf. Bemerkenswert und kreativ sind auch die Innovationen wie Matcha-Latte, Matcha-Soda und Matcha-Eistee, die mit aiya-Produkten spielend selbst herzustellen sind. Ganz abgesehen von Matcha-Eis, dem Matcha-Klassiker schlechthin!

5 Schritte zum Genuss.
Wie kann man aber zu Hause Matcha-Grüntee genießen , wenn das nächste Teehaus entfernt- und weit und breit kein(e) Teemeisterin zu finden ist? Die Experten von aiya - THE TEA haben die Antwort:

1.)
Frisches, möglichst weiches (gefiltertes Wasser) zum Kochen bringen.

2.)
Wasser auf 80 Grad abkühlen lassen.

3.) Zwei Bambuslöffel oder einen halben TL Matcha-Grüntee (z.B. Ceremonial Matcha Hikari von aiya - THE TEA) in eine Matcha-Schale oder eine herkömmliche Müsli-Schale geben.

4.) Mit 80 ml Wasser aufgießen.

5.) Den Tee mit einem Matcha-Besen schaumig 15 Sekunden schlagen. Als Alternative kann man auch einen Milchschäumer verwenden.

 

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