Grey's Anatomy-Star teilt Down-Syndrom-Geschichte ihrer Tochter

Caterina Scorsones Tochter Paloma hat das Down Syndrom - eine Tatsache, die die Schauspielerin ihre Definition von Mutterschaft überdenken ließ.

Fans wissen Bescheid: Ihre Grey's Anatomy-Serienfigur Dr. Amelia Shepherd hatte einen traumatischen Start in die Mutterrolle. Schauspielerin Caterina Scorsone hingegen ist glückliche Mama von zwei Töchtern - ihre persönliche Geschichte mit ihrer zweiten Tochter Paloma ist jedoch ebenfalls eine ganz besondere: Paloma hat das Down Syndrom. In einem Podcast der US-Plattform Mother.lyhat Caterina Scorsone nun sehr offen erzählt, wie sehr diese Tatsache sie anfangs aus ihrer gewohnten Mutterrolle geworfen hatte. Plötzlich stellte sie ihre bisherigen Prinzipien in Frage und pfiff auf Leistungs- und Wettbewerbsdenken. Durch die Bedürfnisse von Paloma erlangte sie eine für sie ganz neue Entspanntheit, erzählt sie: "Von einem auf den anderen Moment änderte sich mein Verständnis von Mutterschaft und ließ den ganzen Wahnsinn, zu glauben, dass ich die Welt für meine Kinder kontrollieren muss, hinter sich."

Scorsone brauchte ihre Tochter Paloma 2016 auf die Welt und ist seitdem vor allem auf Social Media Plattformen eine laute Stimme, um Bewusstsein für Trisomie 21 zu schaffen. Ihr geht es darum, zu zeigen, dass es dabei nicht um Behinderung, sondern um Unterschiede gehe (im englischen Original: "It's about difference, not disability", Anm.).

"Amelia Sheperd"-Darstellerin Caterina Scorsone erzählt, wie das Down Syndrom ihrer Tochter ihr Muttersein verändert hat

"Als wir herausfanden, dass meine Tochter Paloma das Down Syndrom haben würde, war das schwerwiegendste daran für mich, dass es mein komplettes Konzept von Mutterschaft auf den Kopf stellte.

Die Diagnose schickte mich in eine Gedankenspirale: "Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, wie und wer ich als Mutter bin. Wie kann ich eine Mutter für dieses Kind sein? Wenn meine Aufgabe nicht lautet, sie mit allem auszustatten, um in diesem Wettbewerb bestehen zu können. Wenn es nicht darum geht, sozial oder in Sachen Bildung oder körperlich oder finanziell die Beste zu sein. Wenn ich ihr nicht dabei helfen soll, was soll ich dann tun?"

Ich erinnere mich an einen Tag ganz am Anfang, als ich noch kaum etwas verstand von dieser Reise. Da hörte ich diese Stimme: "Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Oh. Ich soll dafür sorgen, dass sie sich sicher und geliebt fühlt."

Und plötzlich veränderte sich mein Verständnis davon, was es heißt, Mutter zu sein, und öffnete sich und ließ diesen Wahnsinn und das Chaos, zu glauben, dass es nur darum ginge, die Welt meiner Kinder irgendwie zu kontrollieren oder zu beeinflussen, hinter sich.

Ich bin hier, damit sie geschützt aufwachsen, während sie dieses Wachsen und die Welt entdecken. Und ich bin hier, um sie zu lieben."

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