Granatapfel

Er hat schon Adam und Eva verführt und noch heute gilt der Granatapfel als Jungbrunnen wie Aphrodisiakum, dabei hat er auch noch andere Kräfte: Heilende nämlich.

Der sommer-grüne Granatapfelbaum stammt sehr wahrscheinlich aus dem heutigen Irak und kann einige hundert Jahre alt werden. Granatäpfel besitzen eine feste Schale und etwa 400 Samen, welche von einer fleischigen Schicht umgeben sind.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Der Granatapfel ist bekannt dafür, Langlebigkeit zu verleihen. Er enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffen, wie zum Beispiel Calcium, Eisen und Vitamin C. Außerdem ist er reich an antioxidativen Wirkstoffen, die Diese als Schutz vor freien Radikalen schützen, die die Zellen angreifen und für die Hautalterung verantwortlich sind, ebenso für die Oxidation des Cholesterins und der Blutfette. Freie Radikale tragen so zu verstärkten Ablagerungen in den Blutgefäßen bei. Der Granatapfel hat dabei etwa 3- bis 4-mal so viele Polyphenole wie Grüntee oder Rotwein. Der reine Saft hat gar etwa 25- bis 40-mal so viel wie Rotwein bzw. Grüntee. Granatapfelsaft wird außerdem erfolgreich gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Krebs, besonders Prostatakrebs eingesetzt.

Verwendungsformen und Darreichung

Vom Granatapfel kann man die Samen verzehren. Sie werden für Desserts, Süßspeisen und zur Herstellung von Grenadine-Sirup genutzt. Der Granatapfel-Muttersaft verstärkt die schon ausgeprägte Heilwirkung obendrein.

Gut zu wissen

Der Granatapfel verleiht dem Halbedelstein Granat, als auch Granada seinen Namen. Er spielt auch in vielen Religionen eine wichtige Rolle, zum Beispiel als Frucht der Erkenntnis im Garten Eden.

 

Aktuell