Gleichberechtigung beim Spielzeug

Für die Spielzeugindustrie ist alles klar: Mädchen lieben Pink und Glitzer, für Buben dreht sich alles um Traktor, Bagger und Co. Dieses "Gendern" von Spielzeug stellt Eltern gerade vor Weihnachten vor die Frage: Muss das denn sein?

Apartheid im Kinderzimmer“ nennt es Stevie Schmiedel von der deutschen Initiative „Pinkstinks“ und spricht von einer Pinkifizierung, die verhindert, dass Mädchen angesichts perfekter Prinzessinnen eigene Körperbilder und eine unabhängige Selbstachtung entwickeln. Und auch für Buben, die gerne mit „Mädchenspielzeug“ wie Puppen oder Spielküchen spielen, sehen Mode- und Spielzeugindustrie eigentlich Autos, Traktoren und Bagger vor. Mädchen frisieren, schminken und verkleiden sich oder ihre Puppen, Jungs machen sich dreckig, sind laut und fahren am liebsten mit Autos. Es gibt Lego und Playmobil extra für Mädchen und eigene Mädchen-Überraschungseier.

Werden Kinder durch diese Einteilung nach Geschlechtern in vorgegebene Schubladen gesteckt oder bestimmt auch hier einfach die Nachfrage das Angebot? Denn der Großteil der Jungs steht doch tatsächlich auf alles, was die motorisierte Welt zu bieten hat, und Mädchen spielen einfach gerne Prinzessin. Solange es sie glücklich macht, gibt’s doch gar kein Problem. Oder?

SAGT UNS EURE MEINUNG!

Mädchen lieben Pink und Glitzer, Jungs lieben Autos, Bagger und Co.

 

Aktuell