Girl Power: Junge Mädels erzählen uns, was sie an sich selbst mögen

Die Mädchen aus dem Jugendzentrum "Friends" im zweiten Bezirk haben uns erzählt, warum Stereotypen Schwachsinn und sie gerne Mädchen sind.

"Mädchen tratschen immer? Sind körperlich schwach? Selbst schuld, wenn sie belästigt werden?" Die Mädchen aus dem Jugendzentrum "Friends" im zweiten Wiener Bezirk haben darüber nachgedacht, mit welchen Stereotypen man als Mädchen so konfrontiert wird. Herausgekommen sind einige Sätze, mit denen sie sich überhaupt nicht identifizieren können. Weil Mädchen nämlich viel spannender, komplexer und interessanter sind, als das ein Stereotyp je beschreiben könnte: Sie mögen Fußball, haben Style, sind mutig und stark.

Für uns haben die Mädels nicht nur Stereotypen aufgelöst, sondern auch erzählt, warum sie gerne Mädchen sind. Außerdem haben Sham, Lisa, Ana, Lilith, Dani, Lucia, Sanja und Zahra "Girl Power" in unterschiedlichste Sprachen übersetzt, sogar Gebärdensprache! Eines ist also klar: "Mädchen sind stark!"

Die Mädels sind Teil eines Theaterworkshops im Jugendzentrum Friends, wo sie mit Hilfe von "Forumtheater" schwierige Situationen und Themen wie Rassismus, Zivilcourage oder Mobbing verarbeiten. Einige der Mädchen besuchen auch regelmäßig das "Mädchenzimmer", wo speziell mädchenspezifischen Fragestellungen Raum gegeben wird. Das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum "Friends" ist eine wichtige soziale Institution in der Leopoldstadt, die auch viele der sozialen Konflikte in der Gegend auffängt.

 

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