Gin "lindert" laut Studie Heuschnupfen-Symptome

Die im Gin enthaltenen Chemikalien haben einen entscheidenden Einfluss auf Heuschnupfen-Betroffene, erklären Experten.

Eigentlich gilt Alkohol für Heuschnupfen-Betroffene ja als Tabu, da Spirituosen bewiesenermaßen Heuschnupfen-Symptome verstärken.

Doch wie nun eine Studie von "Asthma UK" herausgefunden hat, gilt das nicht für alle Getränke. Denn während manch alkoholischer Trunk wie Wein oder Bier Symptom-verstärkend wirkt, haben andere keine negativen Auswirkungen auf AllergikerInnen, berichtet der britische Independent.

Die Experten sind davon überzeugt, dass zwei Chemikalien, Sulfite und Histamine, der Grund sind, warum Heuschnupfen-AllergikerInnen stärker oder schwächer unter Symptomen nach dem Alkoholkonsum leiden.

Ernährungsweise entscheidender Faktor bei Heuschnupfen

Gin und Vodka zählen folglich zu jenen "klaren" Spirituosen, die man auch als AllergikerIn problemlos trinken darf - ohne mit einer Verschlechterung des Heuschnupfens rechnen zu müssen. Verantwortlich dafür sind die im Gin enthaltenen Anti-Histamine, die negative Folgen auf Betroffene verhindern. Zwar wird der Heuschnupfen durch den Genuss von Gin nicht besser - kann aber im Gegensatz zu Wein oder Bier ohne Bedenken konsumiert werden.

Neben den Anti-Histaminen spielt auch der sulfitarme Destillations-Vorgang eine Rolle in der positiven Wirkung des Gins auf AllergikerInnen. Ebenso der Vodka, dessen Herstellung ebenfalls ohne Sulfite möglich ist.

Ähnlich wie bei den Spirituosen, sollte man auch beim Essen als Heuschnupfen-Betroffene(r) auf eine möglichst histamin-arme Ernährung achten. Von geräucherten Produkten wie Salami, Speck oder Thunfisch sollte man als Allergiker aufgrund des hohen Histamin-Gehalts folglich die Finger lassen. Stattdessen gilt es auf Frischkäse, frisches Fleisch und Obst zu setzen, das weniger Histamine beinhaltet, raten die Experten.

 

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