Gesundes Langlaufen

Langlaufen gilt als eine sanfte und eher sichere Form des Wintersportes. Vor allem für Menschen mit Arthrose, künstlichen Hüft- oder Kniegelenken oder nach einem Bandscheibenvorfall ist diese Sportart daher sehr empfehlenswert und ein guter Kompromiss.

Gesundheitliche Aspekte des Langlaufens

Skiwandern und Skilanglaufen zählen zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Nicht nur, weil sie die Gelenke schonen, sondern auch, weil sie ein perfektes Ausdauer- und Krafttraining für beinahe alle Muskelpartien darstellen.

Die Kombination aus Naturerlebnis und dem besten, weil schonenden und gleichzeitig muskulaturfordernden Outdoor-Workout macht diesen besonderen Reiz aus.

Skilanglauf kann vor allem eines: gesundheitliche Probleme lösen und das ganz ohne Komplikationen. So hilft es gut, um das Herzinfarktrisiko und Bluthochdruck zu senken und zur Bekämpfung von Übergewicht, Rückenschmerzen, Stoffwechselerkrankungen oder Muskelschwund.

Bei beginnender Arthrose empfehlen Orthopäden gleichmäßige Bewegungen, wie es beispielsweise beim Langlaufen der Fall ist. Durch die Bewegung kann der Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt werden, die Gelenke versteifen langsamer und benachbarte Muskeln werden weniger rasch abgebaut und dezutlich regelmäßiger trainiert.

Außerdem gibt es keinen anderen Ausdauersport, bei dem man mehr Energie verbrauchen kann, als auf den schmalen Latten. So werden bei einem sportlichen und bereits mäßig fortgeschrittenen Langläufer in einer Stunde etwa um die 1200 Kalorien verbrannt.

Langlaufen stellt zudem ein optimales Herz-Kreislauf- und Krafttraining dar, bei dem die Muskulatur von Kopf bis Fuß gestärkt wird.

Interessanter Hinweise: Beim Langlaufen werden 90 Prozent der Muskeln beansprucht, wer sogar noch dabei lacht, trainiert 98 Prozent der Muskeln.

Auf die Technik kommt's an

Wer vorhat diese Wintersportart regelmäßig und langfristig zu betreiben, der sollte unbedingt die Langlauf-Technik von einem Trainer gezeigt bekommen.

Langlaufen ist nämlich nicht gleich Langlaufen. Es wird in drei unterschiedliche Techniken unterschieden:

  • Die klassische Technik zeichnet sich dadurch aus, dass der Sportler das Bein in der Loipe in einer geraden Linie nach vorwärts abstößt.
  • Bei der so genannten Skatingtechnik wird mit Unterstützung der Stöcke der Langlaufski nach vorne gebracht.
  • Die dritte Langlauf-Technik wird bei Abfahrten verwendet und erfolgt somit entweder mit dem Pflug oder in der Abfahrtshocke.

Eine neue Entdeckung innerhalb dieser Sportart ist das Nordic Cruising. Für diese Variante werden deutlich breitere und kürzere Ski verwendet, um für Einsteiger das Langlauferlebnis unkomplizierter zu gestalten.

Langlaufen hat den großen Vorteil, dass auch totale Sport-Einsteiger damit beginnen können und vom ersten Moment an Spaß und das nötige Bisschen Anstrengung bekommen.
Langlaufen und Skiwandern sind im Grund 2 verschiedene Sportarten, so wie beispielsweise Walken und Laufen.
Wer eher weniger Ausdauer besitzt sollte sich ein paar Tage mit Skiwandern begnügen. Hier sind die Skier breiter und man benötigt noch nicht ein besonders gut ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl, da man stets auf den Skiern dahingleitet.
Für das Langlaufen benötigt man eine stabile Grundkoordination, die Kreuzkoordination, da man hier nur auf einem Ski dahingleitet. Das bedeutet, dass man deutlich besser im Gleichgewicht und in der Kraftfähigkeit sein muss.
 

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